Franz Posch
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Mei Liabste Weis

Franz Posch zu Gast in Umhausen

Franz Posch lädt zur 169. Ausgabe der Sendung „Mei liabste Weis“ live aus dem Ötztal. Er ist zu Gast im Festsaal des Gesundheitshotels Vivea in Umhausen. Zu sehen am Samstag 10. April um 20.15 Uhr auf ORF 2.

Das Tiroler Ötztal reicht von den höchsten Gipfeln rund um den Similaun-Gletscher bis ins Inntal und bietet aufgrund dieser gewaltigen Höhenunterschiede eine abwechslungsreiche Kultur- und Naturlandschaft.

Der Mann aus dem Eis

Der Fund des „Ötzi“ vor 30 Jahren war und ist es immer noch eine Riesensensation. Mit einem Schlag war die Region weltberühmt. Dieser – auch für die Archäologie – einzigartige Fund öffnet ein Zeitfenster in die Steinzeit. Die Gletschermumie hat der Wissenschaft enorme Erkenntnisse gebracht, die einen Blick auf das Leben und die Lebensumstände der Menschen von damals erlauben. Im Ötzidorf in Umhausen werden die Besucherinnen und Besucher in diese Zeit zurückversetzt.

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Ötzi an der Fundstelle
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„Ötzi – Der Mann aus dem Eis“ ist eine kulturgeschichtliche Sensation. Vor dreißig Jahren wurde er am 3.208 m hohen Tisenjoch (Similaun) in den Ötztaler Alpen gefunden.
Ötzidorf Ötzi im Eis
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Am 19. September 1991 stieß das deutsche Ehepaar Simon durch Zufall in einer Felsmulde auf die Gletschermumie. Jahrtausende war der Leichnam von Eis bedeckt und bestens geschützt. Der Rückzug des Gletschers und der ungewöhnlich heiße Sommer legte den „Ötzi“ frei.
Ötzi wird an der Fundstelle geborgen
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Vier Tage nach dem Fund wurde die Eisleiche durch das Institut für Gerichtsmedizin der Universität Innsbruck geborgen.
Ötzi
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Bei der Mumie handelt es sich um eine rund 5.250 Jahre alte Leiche, einen Mann aus der späten Jungsteinzeit. Aufgrund des Fundortes erhielt die Gletschermumie den Spitznamen „Ötzi“.
Ötzi Mumie
APA / Nosco
An der Mumie sind zahlreiche, blauschwarze Tätowierungen erhalten. Kohlenstaub wurde in kleine, punktförmige Wunden eingerieben. Sie gelten als die weltweit ältesten Tätowierungen.
Die Hand von Ötzi im Eis
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Der gefriergetrocknete Leichnam ist nahezu unversehrt und vollständig. Durch zahlreiche Untersuchungen konnten viele Erkenntnisse gewonnen werden.
Kordel im Köcher des Eismanns
Südtiroler Archäologiemuseum/H. Wisthaler
Neben der Leiche wurden Bekleidungsreste sowie zahlreiche Alltags- und Gebrauchsgegenstände gefunden.
Ötzi
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So könnte „Ötzi“ ausgesehen haben. Bei seinem Tod war er 45 Jahr alt, er hatte braune Augen und die Blutgruppe 0. Wahrscheinlich stammt er aus dem Südtiroler Eisacktal – das hat eine Zahnanalyse ergeben.
Zeichnung Ötzi mit Pfeil im Rücken
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Eine Zeichnung im Museum – „Ötzi“ wurde von hinten mit einem Pfeil erschossen
Röntgenaufnahme Pfeil Ötzi
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Der Pfeil wurde aus naher Distanz abgeschossen und durchschlug mit großer Wucht das Schulterblatt.
Der Eismann Ötzi liegt auf einem Tisch
APA/Parigger
Seine letzte Ruhestätte ist das Ötzimuseum in Bozen.

Gastgeber: Umhausen

Umhausen, wo dieses Mal die Sendung „Mei liabste Weis“ zu Gast ist, legt großen Wert auf Ursprünglichkeit und Gesundheit. Das zieht zu allen Jahreszeiten erholungssuchende Menschen aus dem In- und Ausland an.

Das örtliche Schafwollzentrum veredelt die Wolle der heimischen Schafe, darunter auch jene der urtümlichen Steinschafe.

Wolle Wollkneuel
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Vom Schaf zur edlen Wolle – Schafwollzentrum in Umhausen

Weiter talauswärts liegt eingebettet in einer Senke und umgeben von Wäldern der Piburger See. Mit seinem klaren grünen Wasser ist er einer der wärmsten Badeseen des Alpenraums.

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Piburger See
Angela Braster Art
Der Piburger See
Piburger See Wandern
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Wanderung um den Piburger See
Piburger See
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Idylle am Piburger See
Piburger See
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Blick von oben

Herrliche Landschaft und gutes Essen

Thema in der Sendung sind weiters die prächtige Landschaft des Ötztals und die Kulinarik der Region. In der „Mei liabste Speis“ gibt’s die Paterzeachn – süße Schupfnudeln.

Franz Posch beim Kochen Paterzeachn
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Franz Posch legt beim Kochen der Paterzeachn selbst Hand an. Natürlich mit Hilfe von Kathrin Bauer vom Gasthof Krone.

Sendungshinweis:
„Mei liabste Weis“
Samstag, 10.04.2021
20.15 Uhr, ORF 2

Franz Posch lässt sich für diese Sendung auch zeigen, wie es „Ötzis“ Zeitgenossen mit der Kunst des Feuermachens gehalten haben und wie stolze Greifvögel den Lebensraum in den Hochalpen beherrschen.

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Weißer Falke mit Tiertrainer und Franz Posch
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Franz Posch in der Falknerei des Greifvogelpark in Umhausen
Weißer Falker
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Der Ger X Sakerfalke ist eine Kreuzung zwischen dem größten Falken der Erde, dem Gerfalken und dem zweitgrößten, dem Sakerfalken. Er ist ein klassischer Jagdfalke und wird zur Beizjagd eingesetzt
Wanderfalkenpaar
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Wanderfalken leben in gebirgigen Landschaften und an Steilküsten, aber auch in „künstlichen“ Felsen, wie Städte oder Industrieanlagen. Sie sind hochspezialisierte Vogeljäger, ihre Beute erjagen sie im freien Luftraum. Die Wanderfalken sind die schnellsten Tiere des Planeten, bei ihren spektakulären Sturzflügen erreichen sie bis zu 400 km/h.
Steinadler
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Der Steinadler ist der König der Lüfte, trotz seiner Größe wirkt er elegant und leicht in seinem Flug.
Steinadler mit Tiertrainer
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Steinadler sind treue Tiere, sie gehen mit ihrer Partnerin eine lebenslange Beziehung ein. In freier Wildbahn werden sie bis zu 30 Jahre alt. Der älteste Steinadler in einem Zoo wurde sogar 94 Jahre alt.
Steinadler mit Tiertrainer und Franz Posch
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Der Steinadler ist das Tiroler Wappentier – Steinadler „Moritz“ ist bereit abzuheben.

Tosender Wasserfall

Der Stuiben-Fall, eines der beeindruckenden Naturschauspiele in Umhausen darf dabei auch nicht fehlen.

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Stuibenfall Umhausen
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Der imposante Stuibenfall in Umhausen ist nicht nur ein Naturschauspiel, er ist auch gut für die Gesundheit
Stuibenfall Umhausen
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Der Wanderweg rund um den Stuibenfall mit seinen Plattformen
Stuibenfall Umhausen
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Der Stuibenfall
Wandersteig rund um den Stuibenfall
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Rund um den Stuibenfall
Stuibenfall Umhausen
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Hoch hinaus geht es bei der Wanderung
Stuibenfall Klettersteig Umhausen
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Für Mutige gibt es auch noch einen Klettersteig. Wenn man möchte auch direkt durch den Wasserfall
Stuibenfall Umhausen
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Der Blick von oben

Die Gruppen der Sendung:

  • D‘ Huebar Böhmische
  • Die Hoameligen
  • Die Vielsaitigen