Sendungshinweis
„Franz Posch – Ein Leben für die Musik“
MI, 11. Oktober 2023,
21.20 Uhr, ORF 2
Was heute eine Erfolgsgeschichte ist, war damals, bei der ersten Sendung 1988, eine kleine Sensation. Noch nie zuvor wurde im österreichischen Fernsehen live musiziert. Und auch Franz Posch wurde als Moderator ins kalte Wasser geworfen. Nicht wenige prophezeien der Sendung und damit Franz Posch Schiffbruch. Aber das Konzept geht auf: Franz Posch wird von Sendung zu Sendung mehr zum Star der Volksmusik. Doch wie tickt der Moderator, wenn die Scheinwerfer ausgehen? Was macht ihn aus, und wer hat ihn geprägt?

Musikalische Kindheit
In diesem Porträt wird auf das Leben der Volkmusiklegende geblickt, das bereits in frühester Kindheit von Musik bestimmt war. Mit vier Jahren erkrankt Posch an einer Lungenentzündung und darf den ganzen Winter nicht aus dem Haus gehen. Die einfache Bauernfamilie hat keinen Fernseher und wenig Spielzeug, und so vertreibt sich der kleine Franz die Zeit mit der Zieharmonika. Instrument für Instrument kommt dazu und schnell wird klar: Musik ist Franz Poschs Leben.

Er studiert Musik und Sport, wird zuerst Lehrer an einem Gymnasium und schließlich Professor am Konservatorium in Innsbruck. Mit verschiedensten Formationen, wie der Tiroler Kirchtagmusig, den Innbrügglern oder den Dixielanders Hall ist er weltweit unterwegs. Mit 35 Jahren wird er schließlich Moderator der „Mei liabsten Weis“ und prägt speziell junge Volksmusikantinnen und -musikanten in Österreich und darüber hinaus. Der Rest ist Fernseh-Geschichte.

Volksmusik und alles darüber hinaus
Er sei zufällig zum Musikanten geworden und im Leben auf die Butterseite gefallen, das sagt Franz Posch heute, wenn er auf sein Leben blickt. Die Liebe zur Volksmusik und die Neugier für alles darüber hinaus haben ihn zu dem gemacht, der er heute ist. Vom musikalischen Bauernbuben zum berühmtesten Volksmusikanten Österreichs, vom umtriebigen Musiker zum liebenden Familienvater, vom beschwingten Jazzmusiker zum klassischen Komponisten.
