Schüler drehen Verkehrssicherheitsvideo

„Mit Abstand sicherer“ heißt die Verkehrssicherheitskampagne des Landes. Wegen zu geringen Abstands ereignen sich in Tirol jährlich 220 Unfälle. Ein Video von Innsbrucker HAK-Schülern macht auf die Gefahren von zu geringem Abstand aufmerksam.

Mit Plakaten und einem Video wird im Zuge der Kampagne auf die Gefahren bei Drängeln und Nichteinhaltung der Seitenabstände hingewiesen. Der TV-Spot wurde von Schülern der HAK Innsbruck gemeinsam mit dem ORF Tirol produziert und soll für die Einhaltung der richtigen Abstände beim Hintereinander- und Vorbeifahren sensibilisieren.

Die Schüler der HAK Innsbruck mit Brigitte Caria, Markus Widmann, Ingrid Felipe und Bernhard Knapp,

Polizei/Eder

Die Maturanten der Handelsakademie Innsbruck mit ihrer Lehrerin Brigitte Caria, Oberst Markus Widmann, Landesrätin Ingrid Felipe und Bernhard Knapp von der Verkehrsabteilung

Denn „wer drängelt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Das Thema Abstand ist nicht nur auf der Autobahn ein Thema, sondern auch auf den Bundes- und Landesstraßen“, so Markus Widmann, Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei.

Stoßstange an Stoßstange

Teilweise wurden Lenker mit nur 0,4 Fahrsekunden Abstand und weniger von den Messsystemen erfasst. Das gleicht fast einer Fahrt Stoßstange an Stoßstange. Die für Verkehr zuständige Landesrätin Ingrid Felipe (Grüne) weist darauf hin, dass es zwei Methoden gibt, um Verkehrsteilnehmer zu mehr Verkehrssicherheit zu bewegen: Zum einen müsse das Bewusstsein geschärft werden, dass die Nichteinhaltung für Unfälle sorgt. Andererseits müsse auch damit gerechnet werden, dass bei Nichteinhaltung Strafen ausgesprochen werden.

Maturanten konzipierten Video

Das Video, für das Schüler der HAK Innsbruck das Drehbuch geschrieben haben, veranschaulicht drastisch die möglichen Folgen von zu geringem Sicherheitsabstand.

Empfindliche Strafen

Wenn etwa der erforderliche Sicherheitsabstand von zwei Sekunden um das Doppelte unterschritten wird, ist eine Strafe bis zu 726 Euro möglich. Ist der Abstand noch geringer als 0,4 Sekunden, reicht der Strafenkatalog von 2.180 Euro bis zum Führerscheinentzug, sagt Bernhard Knapp, Leiter der Verkehrsabteilung.