Wie viele Schneekanonen brauchen wir?

Mehr als zwei Drittel der Tiroler Skipisten werden künstlich beschneit. Franz Hörl, Sprecher der Tiroler Seilbahnen, fordert den Ausbau der Kunstschneeproduktion. Umweltanwalt Johannes Kostenzer fordert einen Ausbaustopp. Was ist Ihre Meinung dazu?

Trotz eines bisher schneearmen Winters verzeichnen viele Skigebiete ein leichtes Umsatzplus, sagt der Sprecher der Seilbahnen, Franz Hörl. Ohne den Einsatz von Schneekanonen und der Produktion von Kunstschnee wäre vielerorts eine durchgehend weiße Piste schwer möglich. Der Sprecher der Tiroler Seilbahnen, Franz Hörl, fordert einen Ausbau der Kunstschneeproduktion, also mehr Schneekanonen. Wie viele Schneekanonen derzeit in Tirols Skigebieten in Betrieb sind, ist nicht bekannt. Mehr als 70 Prozent der Tiroler Pisten werden künstlich beschneit. In Österreich sind schätzungsweise 19.000 Schneekanonen im Einsatz.

Sendungshinweis:

„Hallo Tirol“, 17. 1. 2014
12.00 Uhr - 14.00 Uhr

Umweltanwalt gegen Ausbau

Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer fordert einen Ausbaustopp für Beschneiungsanlagen. Die Anlagen verbrauchen so viel Wasser wie man für ganze Kraftwerke braucht, auch Naturräume gehen verloren, weil die Speicherseen immer größer werden und in immer schwierigerem Gelände gebaut werden.

In Hallo Tirol diskutieren heute der Landesumweltanwalt und der Sprecher der Seilbahner. Brauchen wir wirklich noch mehr Beschneiungsanlagen? Was bedeutet das für die Natur einerseits und für die Wirtschaft andererseits?

Reden auch Sie mit. Für Ihre Meinung und Ihre Fragen rufen Sie uns an unter 0800 22 69 23 oder schicken Sie uns ein E-Mail an hallo.tirol@orf.at

Gäste: Franz Hörl / Sprecher der Seilbahnwirtschaft, Johannes Kostenzer / Landesumweltanwalt

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