Die Streif von unten nach oben

350 Sportler bewältigten am Wochenende die Streif in Kitzbühel von unten nach oben. Am Start waren Sportler mit Tourenskiern, aber auch mit Laufschuhen mit Spikes oder Steigeisen.

Kitz verical

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Bergauf statt bergab.

Schon der normale Abfahrtslauf auf der Streif ist für die Athleten eine Herausforderung. Eine Herausforderung ist es aber auch, die Streif im Winter von unten nach oben zu bewältigen.

Kreativität beim Material

Zu bewältigen waren 860 Meter Höhendifferenz und eine Strecke in der Länge von 3.312 Metern. Als Beleuchtung für das Nachtrennen dienten Stirnlampen. Nur besondere Stellen waren beleuchtet.

Die Athleten konnten ihr Material für den Wettkampf selbst auswählen. Sie verwendeten Tourenski, Laufschuhe mit Spikes, Steigeisen, Schneeschuhe, Langlaufski mit Fellen, Fußballschuhe und selbst gebastelte Schuhe mit Nägeln. Am schnellsten im Rennen waren Athleten mit längeren Spikes und mit selbst gemachten Spezialschuhen.

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34 Minuten

Die schnellsten Abfahrer benötigen nicht einmal zwei Minuten für die Streif. Der schnellste „von unten nach oben“-Läufer - Urban Zemmer - bewältigte die Strecke in nicht ganz 33 Minuten. Zwei heimische Athleten waren unter den Top Ten: Hans-Peter Mayer aus Kitzbühel und David Danzl aus Hochfilzen.

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