Ermittlungen nach Kuhattacke eingestellt

Nach der tödlichen Kuhattacke auf eine deutsche Urlauberin im Stubaital hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen jetzt eingestellt. Dem Tierhalter konnte keine Verletzung der Sorgfaltspflicht nachgewiesen werden.

20 Kühe und Kälber sind im Juli auf die 45-jährige Deutsche losgegangen. Sie haben die Frau laut Obduktionsergebnis zu Tode getrampelt - mehr dazu in Deutsche in Tirol von Kuhherde getötet.

Schilder warnen vor den Kühen

Im Zuge der Ermittlungen sind laut Staatsanwaltschaft Hinweise eingelangt, dass es schon früher Vorfälle mit dieser Kuhherde gegeben haben soll. Die Kühe hätten sich bereits in der Vergangenheit auffallend aggressiv verhalten. Der Tierhalter hätte schon früher besondere Vorkehrungen treffen müssen.

Das konnte laut Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren nicht festgestellt werden. Zudem hatte der Tierhalter bereits vor der tödlichen Attacke an den Zugängen zur Weidefläche Warnschilder angebracht. Darauf wird in mehreren Sprachen darauf hingewiesen, dass Distanz zu den Kühen zu halten sei und Mutterkühe ihre Kälber schützen. Dem Tierhalter kann also nach Ansicht der Staatsanwaltschaft keine Sorgfaltsverletzung und damit auch kein Verschulden an dem tragischen Tod der deutschen Urlauberin angelastet werden.

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