Europäisches Forum Alpbach eröffnet

In Alpbach ist am Mittwoch das Europäische Forum Alpbach eröffnet worden. Alpbach wird damit für 17 Tage lang zum Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Rund 4.000 Menschen haben sich angemeldet, das heurige Generalthema lautet „At the crossroads“ – Am Scheideweg.

Geschäftsführer Philippe Narval sieht Europa an mehreren Weggabelungen stehen: „Vorrangig geht es um einen neuen Ansatz für die europäische Nachbarschaftspolitik, hier geht’s nicht nur um die Ukraine, sondern auch um die Thematik, wie wir mit Flüchtlingsdramen im Mittelmeer umgehen.“

Auf der anderen Seite gehe es auch darum, welche Auswirkungen die Finanz- und Wirtschaftskrise noch immer auf Europa hat und um die Frage, welches Wirtschaftsmodell will und braucht man für ein vereintes Europa, so Narval. 700 Stipendiaten kommen jedes Jahr aus ganz Europa, davon fast 400 aus der Ukraine, auch das sei ein Beitrag zur Einigung Europas, so der Alpbach-Geschäftsführer im ORF-Gespräch.

Die Teilnehmer des Forums kommen aus 64 Nationen. Erwartet werden auch die Staatspräsidenten von Slowenien, Albanien, Kosovo und Serbien, sowie die scheidende EU Außenbeauftragte Catherine Ashton und einige amtierende EU Kommissare. Aus Österreich haben sich viele Ministerinnen und Minister für die kommenden 17 Tage angesagt.