Bezirk Imst an Leitstelle Tirol angebunden

Seit Freitagabend kommen aus dem Bezirk Imst alle Notrufe der Nummer „144“ direkt zur Leitstelle Tirol. Dort werden dann weitere nötige weitere Alarmierungen durchgeführt und Rettungsfahrzeuge disponiert.

Die neue Regelung gilt auch für die Johanniter Unfallhilfe und den Malteser Hospitaldienst. Ziel ist letztlich die bestmögliche Abstimmung von Rettungseinsätzen und auch Krankentransporten.

Praktische Vorteile durch Neuregelung

Man könne künftig auf einen Knopfdruck alle Organisationen wie Rettung, Notarzt, Feuerwehr oder Bergrettung alarmieren, beschreibt Gernot Vergeiner, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol, die praktischen Vorteilen der Neuregelung.

Leitstelle soll Notruf landesweit entgegen nehmen

Das Tiroler Rettungsdienstgesetz 2009 sieht vor, dass die Leitstelle Tirol landesweit den Notruf „144“ entgegen nimmt und die Rettungsfahrzeuge alarmiert und disponiert.

Großer Aufgabenbereich
Jährlich werden ca. 80.000 Notfalleinsätze und 180.000 Krankentransporte durchgeführt.

Zudem sei der wirtschaftliche Vorteil durch die Anbindung an die Leitstelle bedeutsam, so Vergeiner. Durch das Zusammenlegen von Transporten sei es künftig möglich, dass ein Fahrzeug, das nach Landeck fahre, auch einen Patienten mitnehme, der nach Imst müsse. Somit könnten Leerkilometer vermieden werden. Schrittweise werden alle verbliebenen Notrufbereiche der Nummer „144“ an die Leitstelle angebunden. Nach der kompletten Umstellung sollen 80.000 Notfall-Einsätze sowie 180.000 Krankentransporte zentral von der Leitstelle aus gesteuert werden.

Geplante Anbindungen an die Leitstelle Tirol

Rotes Kreuz – Notrufbereich Reutte 14.10.2011
Rotes Kreuz – Notrufbereich Landeck 28.10.2011
Rotes Kreuz – Notrufbereich Kitzbühel 09.12.2011
Rotes Kreuz – Notrufbereich Schwaz März 2012
Österreichischer Rettungsdienst März 2012
Rotes Kreuz – Notrufbereich Osttirol April 2012

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