Sendungshinweis:
Dokumentation am Feiertag vom Donnerstag, 3. Juni
in der TV-Thek
Hofkapellen zeugen vom tiefen Glauben der ländlichen Bevölkerung. Ob ein überstandenes Unglück oder die unversehrte Heimkehr aus den Weltkriegen, oft steht ein Gelöbnis hinter dem Bau der kleinen Gotteshäuser. Sie erzählen Geschichten vom Leben und Leiden der Erbauer.
Der Himmel vor der Tür – Hofkapellen in Osttirol
Ob „Dank oder Bitt“ – überstandener Krieg oder drohende Gefahr! Sie wurden gebaut, um den Frieden zu finden – inneren Frieden vor dem Herrn. Hofkapellen zeugen vom tiefen Glauben der ländlichen Bevölkerung – erzählen Geschichten vom Leben und Leiden der Erbauer. Hofkapellen sind heute noch fixer baulicher Teil der Osttiroler Weiler und Gehöfte. Auf abgelegenen Weilern boten die Hofkapellen die Möglichkeit, fernab der Amtskirche dem stillen, wie feierlichen Gebet nachzugehen.
Kulturstätte und Orte des Gebetes
Auch wenn die Hofkapellen heute mehr Kulturstätten sind als Orte des Gebetes, aus dem Landschaftsbild Tirols sind sich nicht mehr wegzudenken.
Von den über 2.400 Kapellen in Tirol gibt es 800 in Osttirol – davon 120 Hofkapellen, welche heute noch fixer baulicher Bestandteil der Osttiroler Weiler und Gehöfte sind. Mitarbeiter des Tiroler Kunstkatasters konservieren die Kulturgüter, um sie der Nachwelt zu erhalten. Während manche Kapellen aus Gelmangel zur Ruine verkommen, werden andere Gebetshäuschen liebevoll restauriert.

Dokumentation am Feiertag – Eine Produktion des ORF Tirol gestaltet von Robert Hippacher