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34 Verletzte bei Unfällen im Osterverkehr

Von Karfreitag bis Ostermontag hat es in Tirol 26 Unfälle mit Verletzten gegeben. Dabei wurden insgesamt 34 Personen verletzt. Nach Angaben der Polizei waren wegen der niedrigen Temperaturen im Gegensatz zu früheren Jahren kaum Motorradfahrer unterwegs.

Das Wetter hat dafür gesorgt, dass an den Osterfeiertagen auf den Straßen in Tirol insgesamt deutlich weniger los war als in früheren Jahren. Insbesondere der sonst übliche Motorrad- und Mopedverkehr sei aufgrund der niedrigen Temperaturen fast gänzlich ausgefallen, teilte die Polizei mit.

Stau und Blockabfertigungen auf Hauptverkehrsrouten

Aufgrund des starken Rückreiseverkehrs nach Deutschland kam es allerdings zu zähfließendem Verkehr mit Stauungen. Besonders betroffen waren die Fernpassstraße (B179), die Zillertalstraße (B69) und der Autobahngrenzübergang Kufstein/Kiefersfelden.

Blockabfertigungen gab es in den Bereichen des Lermooser Tunnels auf der Fernpassstraße und des Brettfalltunnels auf der Zillertalstraße. Trotz der Verkehrsbehinderungen trugen die Lkw-Sonderfahrverbote auf der Inntalautobahn am Karfreitag und Karsamstag zu einer Entspannung im Reiseverkehr bei.

Kein Toter bei Unfällen

Im Vergleich zu Ostern 2023 ereigneten sich in diesem Jahr mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten. 34 Personen wurden heuer bei 26 Unfällen verletzt. Die Hauptunfallursachen waren nach Angaben der Polizei erneut nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und Ablenkung.

Trotz des Anstiegs der Unfallzahlen gab es in der Zeit von Karfreitag und bis Ostermontag auf Tirols Straßen keinen tödlichen Verkehrsunfall.

Strenge Alkohol- und Drogenkontrollen der Polizei

Die Polizei führte an den Ostertagen auf Autobahnen, Landes- und Gemeindestraßen eine ganze Reihe strenger Kontrollen durch. Zum Einsatz kamen dabei Lasermessgeräte, Radar- und Abstandfahrzeuge, Alko- und Drogenvortester sowie Alkomaten und Zivilstreifenfahrzeuge.

Dabei wurde unter anderem in Fieberbrunn ein Motorradlenker bei erlaubten 60 km/h mit 120 km/h gemessen, ein Pkw-Lenker war im Gemeindegebiet von Reith bei Seefeld bei erlaubten 60 km/h mit 114 km/h unterwegs und ein Pkw-Lenker und Probeführerscheinbesitzer wurde im Stadtgebiet von Innsbruck bei erlaubten 60 km/h mit 116 km/h gemessen. Den Lenkern wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen.

Polizeikontrolle
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Die Polizei führte an den Osterfeiertagen strenge Kontrollen durch

Zudem wurden 53 Alko-Lenker und elf Drogen-Lenker erwischt, außerdem wurden 4.738 Geschwindigkeitsdelikte geahndet und insgesamt 40 Führerscheine abgenommen.