Der letzte Februar-Samstag war erneut ein starker Reisetag in Tirol, von dem die Hauptverkehrsverbindungen aus den Skigebieten Richtung Deutschland betroffen waren. An der Autobahngrenze Kufstein-Kiefersfelden gab es den ganzen Vormittag über kilometerlange Staus und bis zu einer halben Stunde Wartezeit. Auch auf der Arlbergschnellstraße (S16) bei St. Anton gab es Stau und bis zum 45 Minuten Zeitverlust.

Von Kitzbühel über das Zillertal bis Prutz gab es Probleme
Betroffen vom starken Reiseverkehr waren im Unterland unter anderem die Straßen von Söll nach Kufstein bzw. Scheffau. Auch zwischen Kitzbühel und Jochberg war Geduld gefragt, ebenso auf der Fernpass-Strecke in beiden Fahrtrichtungen. Der Zeitverlust dort betrug bis zu eineinhalb Stunden. Soviel mehr Zeit brauchte man teils auch bei der An- und Abreise aus dem Zillertal. Blockabfertigung und Wartezeiten gab es auch bei Scharnitz. Im Oberland waren die Problembereiche etwa auf der Reschenstraße bei Prutz sowie im Ötztal talauswärts bei Oetz.
Unfall auf der Autobahn
Dazu sorgte am Vormittag ein umgekippter Lkw auf der Brennerautobahn bei Innsbruck für Probleme, die Bergearbeiten dauerten stundenlang. Bei einem schweren Unfall in Salzburg nahe der Tiroler Grenze zwischen Hochfilzen und Grießen kamen zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Straße war stundenlang komplett gesperrt.