Landesrat René Zumtobel
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Politik

Transitproblem: Zumtobel setzt auf Gespräche

Der neue Verkehrs- und Umweltlandesrat René Zumtobel (SPÖ) hat einige große Polit-Baustellen übernommen: Darunter den steigenden Transitverkehr und die Sanierung der Luegbrücke. Nicht nur beim Transitproblem will er auf „wertschätzende Gespräche“ setzen.

Seit einer Woche ist René Zumtobel neuer SPÖ-Landesrat für Umwelt und Verkehr. Er wolle etwas bewegen und gehe mit großer Ambition und viel Leidenschaft an die Sache, so Zumtobel, der bislang Regionalmanager bei den ÖBB war.

Transitproblem lasse sich nur gemeinsam lösen

Zur Lösung der Transitproblematik brauche es Unterstützer, man müsse das Thema „groß denken“, dafür brauche es einen Wettbewerb der besten Ideen. Am Mittwoch will er erste Gespräche mit dem Verkehrsausschuss des EU-Parlaments führen. „Wertschätzende Gespräche“ müsse es auch mit Italien und Bayern geben.

Rene Zumtobels neue „Baustellen“

Er gehört zu den personellen Überraschungen der SPÖ, die diese neue Landesregierung hervorgebracht hat. Rene Zumtobel ist seit knapp einer Woche neuer Landesrat für Verkehr, Umwelt- und Naturschutz. Seit mehr als 30 Jahren bei den ÖBB tätig, hat er Einblicke ins Verkehrswesen. Auch die Transitbelastung hat der gebürtige Pitztaler als gewichtige Baustelle übernommen.

Gespräche werde es auch noch bezüglich der Luegbrücke geben, wo es ab 2025 eine mehrjährige Baustelle geben wird. Zumtobel sieht darin eine Chance, den Güterverkehr auf die Bahn zu verlagern. Dazu müsse die Bahn aber auch „einfacher werden“ – weg von der Nationalstaatlichkeit hin zu einem europäischen Gedanken, so Zumtobel im Tirol-heute-Interview.