Mannschaft FW Ainet
Anton Wegscheider
Anton Wegscheider
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Ainet gewinnt beim Feuerwehr-Cup

Zum ersten Mal ist am Samstagabend der Bundes-Fire-Cup der schnellsten Feuerwehr-Bewerbsgruppen Österreichs ausgetragen worden. Die Mannschaft aus Ainet in Osttirol holte sich den Sieg in der Kategorie B und legte eine fehlerfreie Bestzeit hin.

Der Bundes-Fire-Cup fand am Samstag im Rahmen des 13. Bundesfeuerwehrleistungswettbewerbs statt. Bereits seit den 1990er Jahren bestand die Idee, die Besten der besten Bewerbsgruppen Österreichs in einem Cup gegeneinander antreten zu lassen. Im Jahr 2022 war es nun endlich soweit. Insgesamt stellten sich 38 Gruppen aus allen Bundesländern sowie aus Südtirol und Bayern dieser Herausforderung. In der NV Arena St. Pölten sorgten tausende Zuschauerinnen und Zuschauer für Stimmung.

FW Cup St.Pölten, Mannschaft Ainet
Anton Wegscheider
Die Mannschaft von Ainet gab ihr Bestes…

Bei der Premiere gleich ganz vorn

Hinterschiffl aus Oberösterreich trägt nun den Titel des ersten Bundes-Fire-Cup-Siegers in der Geschichte des österreichischen Bewerbswesens (Kategorie A „ohne Alterspunkte“). Mit 471,18 Punkten erreichten sie den ersten Platz vor St. Martin im Mühlkreis – ebenfalls Oberösterreich – mit 470,42 Punkten und Zillingtal aus dem Burgenland mit 469,62 Punkten.

In der Kategorie B „mit Alterspunkten“ ging der Sieg nach Ainet in Tirol mit 476,54 Punkten, gefolgt von Kottingneusiedl (475,25) und Thallern (474,54), beide Niederösterreich.

FW Cup in St.Pölten
Anton Wegscheider
…die Freude über den Sieg war besonders groß

Neun gehen durch dick und dünn

„Wir neun Kameraden sind bereits seit 1985 eine eingeschweißte Bewerbsgruppe, mit der wir viele Erfolge erreichen und feiern durften, u.a. 28 Tiroler Landessiege. Vor kurzem haben wir beschlossen, diesen Bundes-Fire-Cup als Abschluss unserer Bewerbskarriere zu bestreiten. Dass wir uns nun als Sieger in unserer Kategorie krönen durften, macht diesen Abschluss natürlich ganz besonders“, freute sich Herbert Putzhuber, Kommandant der Feuerwehr Ainet und Mitglied der Bewerbsgruppe.

Die Preise wurden von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Feuerwehrpräsident Robert Mayer und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner überreicht.