Haselwanter-Schneider, Sint
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Politik

Haselwanter einzige Spitzenkandidatin

Andrea Haselwanter-Schneider (Liste Fritz) ist die die einzige Frau, die bei der Landtagswahl am 25. September als Spitzenkandidatin ins Rennen geht. Sie werde mit Klubchef Markus Sint als Team antreten, gab Haselwanter-Schneider am Montag bekannt.

„Zwei Topstürmer, die in ihren Bereichen Tore schießen können“, so beschrieb Haselwanter-Schneider die Konstellation. Doch wie beim Fußball brauche es eben einen „Kapitän“.

Haselwanter, Sint
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Andrea Haselwanter-Schneider und Markus Sint gehen gemeinsam in das Rennen zur Landtagswahl. Haselwanter ist allerdings die „Kapitänin“.

„Gescheit, sich Arbeiten zu teilen“

„Einer muss vorangehen“, gab sich Haselwanter-Schneider kämpferisch, sie wolle die Expertise, die sie in den vergangenen Jahren aufgebaut habe „noch weiter zur Verfügung stellen“. Als Frau wisse sie außerdem, dass es „gescheit ist, Arbeit zu teilen und auch Aufgaben abzugeben“, so die 54-jährige Wipptalerin weiter, die Anfang des Jahres die Funktion als Klubchefin an Sint abgetreten hatte. Mit ebenjenem bilde sie ein „schlagkräftiges Team“ für die anstehende Wahl, das sich thematisch ergänze. Den Fokus lege die Partei auf die Themen Gesundheit, Wohnen und Soziales sowie – das Steckenpferd des nunmehrigen Listenzweiten Sint – den „Ausverkauf der Heimat“.

Das Ziel sind mehr Mandate

Sint wiederum unterstrich, dass mit Haselwanter-Schneider eine starke Frau an der Spitze stehe – anders als bei den anderen Parteien, die von Männern in die Wahl geführt werden. „Wir holen als Liste Fritz wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer“, kommentierte der Klubchef. „Mehr Stimmen, mehr Prozente, mehr Mandate“, das sei das Ziel. Die Partei sei „bereit, Verantwortung zu übernehmen“ – „wir werden uns aber nicht bei der ÖVP wie andere als Bettvorleger präsentieren“, meinte er im Hinblick auf mögliche Regierungskonstellationen nach der Wahl.

Laut Umfrage doppelt so viel Zuspruch

Die Liste Fritz war 2018 auf 5,46 Prozent und zwei Mandate gekommen. Eine Verdoppelung der Mandate von zwei auf vier – das sei das Ziel für die Landtagswahl 2023, präzisierte Haselwanter-Schneider vergangenes Jahr im APA-Sommerinterview. Laut einer kürzlich veröffentlichte „IMAD“-Umfrage im Auftrag der Tirol-Ausgabe der „Kronen Zeitung“ würde die Liste Fritz aktuell auf 9,6 Prozent kommen.