Mit der Innstufe Imst-Haiming soll ohne weiteren Einzug von Abflüssen die im Kraftwerk Imst bereits einmal abgearbeitete Wassermenge nochmals genutzt werden. Das im Kraftwerk Imst abgearbeitete Triebwasser gelangt nach den Plänen der TIWAG zunächst in den Anschlusskanal Imst-Haiming und wird durch den circa 14 Kilometer langen Druckstollen und 92,5 Meter langen Kraftabstieg bis zur Kaverne Haiming geführt. Über ein Unterwasserbecken gelangt das Triebwasser kontrolliert und schwallgedämpft in den Inn zurück.
Für die Errichtung der Anlage rechnet die TIWAG mit einer Gesamtbauzeit von etwa fünf Jahren.
Ermittlungsergebnis der UVP wird blockweise erörtert
Seit der öffentlichen Kundmachung der UVP am 1. März wurden rund 30 Stellungnahmen von Personen und Institutionen eingebracht – mehr dazu in
UVP-Verfahren für Imst-Haiming in Endphase. Seit 25. Mai liegt das Umweltverträglichkeitsgutachten zur Einsichtnahme auf.
Bei der Verhandlung ab 21. Juni wird das Ermittlungsergebnis der UVP blockweise erörtert, und die Parteien können dazu jeweils die Fragen stellen.