Visualisierung der neuen Schulmetzgerei der LLA Lienz
Architektengemeinschaft Dipl. Ingre. Scherzer-Elwischger
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Bildung

Neue Schulmetzgerei für LLA Lienz

Die Landwirtschaftliche Lehranstalt Lienz (LLA) bekommt eine neue Schulmetzgerei. Der Neubau kostet 2,1 Millionen Euro und soll den Schülerinnen und Schülern die Kompetenz im Arbeiten mit Fleisch vermitteln.

60 Rinder, 100 Schafe, 70 Schweine und bis zu 30 Ziegen werden an der LLA Lienz jährlich in der nicht mehr gänzlich zeitgemäßen Einrichtung geschlachtet.

Die neue Schulmetzgerei soll dann nicht nur ausreichend Platz für den Lehrbetrieb bieten, sondern auch für die Wildfleischverarbeitung und Geflügelschlachtung geeignet sein. Der Neubau soll im Spätherbst fertiggestellt sein und kostet 2,1 Millionen Euro. Am Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, diese speist auch die geplante E-Ladestation.

Zeitgemäße Schlachtmöglichkeit für Direktvermarkter

Sorge, dass die neue Schlacht-, Zerlege- und Verarbeitungseinrichtung nicht ausgelastet sein könnte, habe er nicht, erklärte Direktor Markus Einhauer. Alleine an 165 Halbtagen pro Jahr wird die Schulmetzgerei im Zuge der bestehenden Praxisausbildung an der Schule zum Klassenzimmer. Dazu kommen noch Spezialausbildungen. „Unser erklärtes Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in der Fleischveredelung am eigenen Hof stärken und gleichzeitig einen attraktiven Einblick in den Lehrberuf der Metzgerin bzw. des Metzgers erhalten“, so Einhauer.

Man biete künftig auch Direktvermarkten im Lienzer Talboden eine zeitgemäße Schlachtmöglichkeit, betonte LHStv Josef Geisler (ÖVP) den Mehrwert für die gesamte Region.