Markus Abwerzger
APA/EXPA/Johann Groder
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Politik

Abwerzger: Kritik an Foto von Hofer/Strache

Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) hat in der vergangenen Woche auf Social Media ein gemeinsames Foto eines privaten Treffens mit Ex-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache gepostet. Das bezeichnete Tirols FPÖ-Obmann Markus Abwerzger am Mittwoch als nicht „unbedingt geschickt“.

Dass sich Norbert Hofer mit dem langjährigen und mittlerweile aus der Partei ausgeschlossenen blauen Ex-Frontmann privat treffe und sich mit ihm austausche, halte er für „gut und richtig“, so Markus Abwerzger. Dies gelte für alle Menschen, die in der Vergangenheit einen Disput miteinander gehabt hätten. Auch er praktiziere das so.

Die Bundespartei habe aber in Sachen Strache eine klare Linie, hinter der er auch stehe. Es liege ein Parteiausschluss vor, daher „stellt sich das Thema nicht“, so der Tiroler FPÖ-Obmann in Hinblick auf eine mögliche Annäherung. „Heinz-Christian Strache hat momentan ohnehin andere Probleme. Ich hoffe, dass alles gut für ihn ausgeht“, meinte Abwerzger in Bezug auf diverse strafrechtliche Causen des früheren Vizekanzlers.

Treffen für FPÖ „reine Privatinitiative“

„Politik ist wichtig. Aber Freundschaft ist noch wichtiger. Wir haben uns heute getroffen und ein gutes, menschliches Gespräch gehabt. Danke dafür“, hatte Hofer zu dem Foto, auf dem beide in die Kamera lächeln, geschrieben. Ein Statement der Parteispitze in Form von Generalsekretär Michael Schnedlitz folgte prompt. Dieser betonte, dass damit keinerlei Änderungen des Verhältnisses sowie der Einstellung der FPÖ zu Strache verbunden seien. Schnedlitz bezeichnete das Treffen reine Privatinitiative.