Teststab und Röhrchen
Matthias Stolt – stock.adobe.com
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Coronavirus

Wieder Schwindel bei PCR-Test aufgeflogen

Bei einer PCR-Testung in Wörgl ist am Freitag erneut ein Schwindel aufgeflogen. Eine behördlich abgesonderte Person ließ sich im Namen einer anderen testen, damit diese einen positiven Test und in der Folge ein Genesungszertifikat erhalte, teilte die Polizei mit.

Die 18-jährige Österreicherin hat sich bei der Teststraße in Wörgl mit einem Studentenausweis ausgewiesen. Die Bediensteten dort kannten die Frau aber persönlich und wussten, dass es sich bei ihr nicht um die angemeldete Person handelte.

Als sie nach der Testung darauf angesprochen wurde, gab sie an, dass sie sich im Namen einer 23-jährigen Bekannten testen lassen wollte, damit diese einen positiven Covid-19-Bescheid ausgestellt bekommt. Die Bekannte hoffte, dass ihr in der Folge ein Genesenenzertifikat ausgestellt würde.

Anzeigen wegen mehrerer Delikte

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die 18-Jährige zum Zeitpunkt der Testung behördlich abgesondert war und sich somit nicht in der Öffentlichkeit aufhalten hätte dürfen. Nach Abschluss der Ermittlungen folgen Anzeigen an die zuständigen Behörden wegen fahrlässiger Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten sowie Fälschung eines Beweismittels und Gebrauch eines fremden Ausweises.