Nacht Pistentourengehen
Land Tirol/Höbenreich
Land Tirol/Höbenreich
Sport

Wieder Plan für abendliche Pisten-Skitouren

Nach der Liftöffung gibt es auch wieder die Möglichkeit für Abend-Pisten-Skitouren im Großraum Innsbruck. Zwischen Bergbahnen und dem Land wurde erneut ein Plan erarbeitet, wann und wo man gefahrlos gehen kann.

13 Tiroler Skigebiete setzen bereits auf Lenkungsmaßnahmen für Pistentourengeher und bieten teils eigene Aufstiegsrouten an. Neun Skigebiete im Großraum Innsbruck bieten an sechs Tagen in der Woche die Möglichkeit für Abend-Pistentouren. Mit Ausnahme von Sonntag sind im Großraum Innsbruck wochentags bis zu vier verschiedene Skigebiete auch abends für Tourengeherinnen und -geher geöffnet.

Darüber hinaus bieten sich die aufgelassenen Skipisten am Sattelberg, Grünberg oder zur Rauthhütte für Abendtouren an. Das Angebot für Abend-Pistentouren startet mit Aufnahme des Liftbetriebs.

Gefährliche Arbeiten auf den Pisten

In neun Skigebieten rund um Innsbruck werden Pistenpräparierungen mit den lebensgefährlichen Seilwinden an bestimmten Tagen erst in der Nacht durchgeführt. Die Skigebiete sind derzeit großteils noch nicht in Betrieb. Dementsprechend gibt es auch keine Gefahrensicherung. Wintersportler sind damit im ungesicherten Gelände unterwegs, und hier herrschen alpine Gefahren – wie jene von Lawinen.

Zwei Tourengeher auf Piste
ORF
Das Pisten-Skitouren-Gehen erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Regeln für Pistentouren

Die Pistentourenregeln wurden seitens des Landes im Zuge der Überarbeitung des Pistentourenhandbuchs grafisch neu gestaltet. „Wir setzen im Rahmen des Tiroler Modells ‚Pistentouren Sicher & Fair‘ und der Initiative ‚Bergwelt Tirol miteinander erleben‘ seit vielen Jahren auf Bewusstseinsbildung. Die Einhaltung der Spielregeln sollte für alle eine Selbstverständlichkeit sein“, sagt Christoph Höbenreich von der Landesabteilung Sport.

„Gemeinsam mit den Bergbahnen arbeiten wir seit einigen Jahren an einer stetigen Angebotsverbesserung für Pistentourengeherinnen und -geher. Damit wollen wir ein friktionsfreies und sicheres Sporterlebnis für alle sicherstellen“, so Sportlandesrat Josef Geisler (ÖVP).