Im Congresspark Igls feierte man am Donnerstag das zehnjährige Bestehen der medizinisch-psychiatrischen Rehabilitation in Tirol. Der Sonnenpark Lans ist einer von sechs Standorten der pro mente Reha in Österreich, wo moderne psychosoziale Rehabilitation angeboten wird. Seit Mai 2011 ist das Zentrum in Betrieb.
Zehntausend Betreute
Bisher haben fast zehntausend Patientinnen und Patienten, die sich mit Depressionen, Ängsten oder Burnout konfrontiert sehen, eine Rehabilitation im Sonnenpark Lans in Anspruch genommen. Mit Hilfe eines multiprofessionellen Teams entwickeln sie wieder neue Lebensperspektiven und versuchen, den Weg zurück ins soziale und berufliche Leben zu finden.

Der Sonnenpark bietet 100 Personen in geräumigen Einzelzimmern Platz. Ein Team aus Fachärztinnen und Psychologen kümmert sich um die Hilfesuchenden – etwa mit Gesprächen, Musiktherapie oder Meditation. Das Grundstück selbst ist als therapeutischer Park konzipiert. Der umliegende Wald bietet weitere Erholungsmöglichkeiten.
Psychosoziale Gesundheit im Fokus
Bei der jetzigen Zehnjahresfeier informierten Expertinnen und Experten in Talkrunden zum Thema psychosoziale Gesundheit: Hartmann Hinterhuber und Rainhold Scharf von pro mente Tirol gaben etwa Einblicke in die Anfänge und Zielsetzungen der medizinisch-psychiatrischen Reha in Lans.

Wichtigkeit der psychosozialen Reha
Der ärztliche Direktor der pro mente Reha beleuchtete die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die medizinisch-psychiatrische Rehabilitation. Die ärztliche Leiterin des Sonnenparks sprach über die aktuellen Anforderungen und Schwerpunkte in der medizinisch-psychiatrischen Rehabilitation und betonte die Bedeutung der psychosozialen Reha für die Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und der sozialen Teilhabe.