Klinik Innsbruck
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Gesundheit

Über 800 Millionen Euro für die Klinik

Bund und Land investieren 833 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Innsbrucker Klinik. Unter anderem werden neue Operationssäle und Bettenstationen errichtet. Insgesamt umfasst das Investitionsprogramm, das bis zum Jahr 2035 ausgerichtet ist, 48 verschiedene Projekte und Maßnahmen.

Tirol beteiligt sich an den Kosten mit knapp 62 Prozent, das sind 514 Millionen Euro. Es seien notwendige Investitionen, sagte die neue Gesundheitslandesrätin Anette Leja (ÖVP). Das Investitionsvolumen von 833 Millionen sei gewaltig, man brauche es aber zur Gewährleistung von Wissenschaft, Medizin und Pflege in der Zukunft.

Pressekonferenz
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Am Dienstag wurde das Investitionsprogramm bei einer Pressekonferenz vorgestellt

Unter anderem neues Brustgesundheitszentrum

Das Investitionsprogramm sieht unter anderem neue Operationssäle, die Modernisierung von Ambulanzen und Bettenstationen, neue Intensiv- und Aufwachbereiche oder etwa ein neues Brustgesundheitszentrum vor. In Summe sind es 48 Projekte und Maßnahmen. An der Zahl der Betten in der Innsbrucker Klinik soll sich nichts ändern, wurde am Dienstag betont. Allerdings werde man die Erfahrung der Coronavirus-Pandemie bei weiteren Planungen berücksichtigen müssen.

Platter: Mitarbeiter sind entscheidend

Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) betonte am Dienstag auch die Wichtigkeit des Gesundheitspersonals. Die 48 Projekte seien für die Zukunft der Gesundheitsversorgung essentiell, so Platter. Die Baulichkeiten seien eine Hülle, auch die medizinischen Geräte, so Platter, „aber das entscheidende sind die Ärztinnen und Ärzte, das medizinische Personal, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.