Muster einer Scheckkarte mit QR-Code als digitaler Impfpass
Reuters/Marcus Nagele
Reuters/Marcus Nagele
Chronik

Zugang zum e-Impfpass über das Handy

Das Land empfiehlt am Mittwoch, sich um eine Handysignatur auf ELGA zu kümmern, um Zugang zu den eigenen Impfdaten, zum e-Impfpass, zu erhalten. Ein Auszug dieser Daten gilt als Eintrittskarte etwa in der Gastronomie. Die Mitarbeiter der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) könnten derzeit nur bedingt helfen.

Wegen der vielen Lockerungen, die am Mittwoch in Kraft traten, seien die ELGA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitgehend beschäftigt. Deshalb bittet das Land, sich selbst online auf der ELGA-Seite eine Handy-Signatur zu besorgen, mit der man seinen Impfstatus abrufen kann. Dieser Status kann ausgedruckt oder am Handy abgespeichert werden, um ihn jederzeit vorweisen zu können, so die neue Gesundheitslandesrätin Annette Leja. Zum e-Impfpass sollen ab 4. Juni dann auch die QR-Codes verfügbar sein, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Dienstag.

Über 50 Registrierungsstellen in Tirol

Die Handysignatur, eine Online-Unterschrift, erhält man im ELGA-Portal. Über das Login gelangt man zur Handysignatur, und zwar unabhängig vom eigenen ELGA-Status. Wer kein Handy besitzt oder sich mit der Anmeldung unsicher ist, könne sich weiter an die Mitarbeiter der ELGA wenden, die den Vorgang übernehmen, oder sich an eine der 50 Registrierungsstellen wenden, die es in Tirol gibt.

Als Nachweis für bereits Geimpfte gilt aber nicht nur der e-Impfpass, sondern auch der Internationale Impfausweis („gelber Impfpass“), der gelbe Papier-Impfpass und das Impfkärtchen, das bei der Impfung direkt an den impfenden Stellen ausgegeben wird.