Neue Lehrwerkstätte ÖBB Innsbruck
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Neue ÖBB-Lehrwerkstätte eröffnet

In Innsbruck ist am Montag die neu- und umgebaute Lehrwerkstätte der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eröffnet worden. Der größte Lehrlingsausbilder Österreichs in technischen Berufen investierte zehn Mio. Euro und erhöhte die Ausbildungsplätze um ein Drittel.

100 Lehrlinge wurden bisher bei den ÖBB in Innsbruck ausgebildet. In Zukunft sind es 130 junge Menschen, die technisch ausgebildet werden können. Es werden sechs Fachgebiete angeboten: Elektrotechnik – Anlagen- und Betriebstechnik, Elektronik-Informations- und Telekommunikationstechnik, Metalltechnik – Maschinenbautechnik, Mechatronik – Automatisierungstechnik, Metallverarbeitung und Gleisbautechnik sowie Bürokauffrau/mann.

Neue Gleisbauübungshalle und Elektrolabore

Die ÖBB haben am Standort Innsbruck 10,3 Millionen Euro investiert, um die Lehrwerkstätte zu modernisieren. Dazu wurde neben dem bestehenden Gebäude ein Neubau errichtet. Insgesamt stehen nun 4.500 Quadratmeter für die Ausbildung zur Verfügung. Aber nicht nur die Hülle wurde saniert und neu gebaut, auch die sogenannte Software wurde zu einem großen Teil neu angeschafft, wie moderne Dreh- und Fräsbänke, einer Schmiede und Schweißkabinen, Elektrolabore, Labor- und PC-Räume, eine Brennschneideanlage und eine Gleisbauübungshalle.

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG meinte bei der Eröffnung, dass die ÖBB mit Beginn des aktuellen Lehrjahres österreichweit 643 neue Lehrlinge aufgenommen haben: „Das ist neuer Rekord. Die neue Lehrwerkstätte Innsbruck bietet große, tageslichtdurchflutete Räume, optimales Raumklima durch intelligente Systeme bei Lüftung, Kühlung und Beschattung und den neuesten Stand bei der Ausstattung mit Geräten und Maschinen.“