Wie Günther Platter bei einer Pressekonferenz betonte, gehe er da davon aus, dass Tirol genau wie jedes andere Bundesland am 19. Mai die Öffnungsschritte unternehmen werde. Mit einer Inzidenz von aktuell 197,1 läge man deutlich unter dem Wert von vor einer Woche mit 220.

Mit Stand Dienstag würden 109 Corona-Infizierte in den Tiroler Krankenhäusern behandelt, vor einer Woche waren es 128. Zudem nahm Platter einmal mehr auf die Lage auf den Intensivstationen Bezug. Über 180 Intensivbetten stünden in Tirol zur Verfügung, nur 33 seien momentan mit Corona-Patienten belegt – mehr dazu in Lage in Krankenhäusern weiter stabil. Im vergangenen Dezember seien es noch mehr als 80 gewesen, so der Landeschef.
Platter: „Seit Wochen absolut stabile Situation“
Er sei froh, dass man sich österreichweit darauf verständigt habe, die Lage in den Spitälern als wichtigste Messlatte zu sehen, betonte Platter: „Da haben wir seit Wochen eine absolut stabile Situation“.

Felipe: „Schielen auf Inzidenzzahl zu wenig“
„Ich glaube, dass die Bedeutung der Inzidenzzahl mit der Steigerung der Impfrate und auch mit der Zahl der Genesenen an Bedeutung verliert“, fügte LH-Stv. Ingrid Felipe (Grüne) ergänzend hinzu.
Sie erachte es als wichtig, dass nicht nur die Bundesregierung und die Landeshauptleute, sondern auch die breite Öffentlichkeit erkennen, dass die Inzidenzzahl ein unvollständiges Abbild der Realität sei. Das Schielen auf die Inzidenzzahl sei zu wenig, meinte Felipe – „sonst kommen wir nicht mehr raus aus diesem Theater“.