Personen stehen zur Impfung an
APA/EXPA/Johann Groder
APA/EXPA/Johann Groder
Coronavirus

Vorsichtiger Lichtblick im Bezirk Schwaz

Der Bezirk Schwaz hat aktuell die niedrigste Inzidenz in Tirol. Innerhalb einer Woche halbierte sich zuletzt die Zahl der Infizierten. Auf der BH sprach man von einer „soliden Entwicklung“, galt man immerhin in der Vergangenheit immer wieder als CoV-Sorgenkind.

Innerhalb einer Woche sank im Bezirk Schwaz die Zahl der aktiv Infizierten von 320 auf 178. Dabei handle es sich zwar um eine Momentaufnahme, trotzdem zeigte man sich in der Bezirkshauptmannschaft Schwaz vorsichtig positiv. Dass die Corona-Zahlen in ganz Tirol rückläufig sind, liege auch nicht an einer geringeren Testrate am vergangenen Wochenende, so Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes. „Gerade über das Osterwochenende hatten wir sehr hohe Testzahlen. Deshalb ist die Gesamtzahl der Infizierten sehr erfreulich an diesem Wochenende.“

Ab Donnerstag wird in Schwaz erneut geimpft

Im Bezirk Schwaz wird am Donnerstag die große Impfaktion fortgesetzt. Rund 46.000 Menschen werden sich mit der zweiten Teilimpfung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs impfen lassen. Im Bezirk Schwaz hätte sich laut Rizzoli auch die bereits seit längerem gültige Ausreisetestpflicht bezahlt gemacht. Das und der relativ hohe Durchimpfungsstatus würden die Infektionszahlen derzeit niedrig halten.

SZentrum Schwaz, Menschen warten auf die Impfung
ORF
Rund 46.000 Menschen sollen ab Donnerstag im Bezirk Schwaz die zweite Teilimpfung verabreicht bekommen

„Die regionalen Maßnahmen, die Tirol und ganz Österreich zur Eindämmung der Corona-Pandemie gesetzt haben, zeigen Wirkung. In Tirol lässt sich eine rückläufige Entwicklung bei den Fallzahlen beobachten", sagte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag.

Platter: Perspektive mit Lockerungen überlegenswert

Am Dienstag gab es eine Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Während im Osten der Lockdown bis 18. April verlängert wurde, betonte Platter erneut, dass es in Tirol nicht an der Zeit sei, um Maßnahmen zu verschärfen. „Gerade in der jetzigen Phase ist es wichtig, dass es eine Balance zwischen Gesundheit, Wirtschaft und Arbeitsmarkt gibt. Deshalb haben wir uns heute auch darauf verständigt, dass eine Perspektive mit Lockerungsschritten für Mai überlegt werden soll“, so der Landeshauptmann.