Drei Ampullen Covid-Impfstoff
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Coronavirus

Etwas weniger Infizierte in Tirol

Mit Stand Montagvormittag sind in Tirol nach Angaben des Landes 2.729 Menschenmit dem Coronavirus infiziert gewesen. Das waren elf weniger als am Sonntag. Ab Mittwoch gilt wieder eine landesweite Ausreisetestpflicht aus Nordtirol.

In den vergangenen 24 Stunden kamen 197 Neuinfektionen hinzu, gleichzeitig galten 207 Personen als genesen. In den Krankenhäusern mussten 157 Corona-Patienten betreut werden, das waren elf mehr als am Sonntag. Eine Person starb mit oder an einer Covid-19-Erkrankung.

Stabil blieb weiter die Lage auf den Tiroler Intensivstationen. Dort wurden 28 Infizierte behandelt, das waren gleich viele wie am Tag zuvor. Intensivmediziner Walter Hasibeder aus Zams warnte jedoch vor einem drohenden exponentiellen Anstieg der Patienten in den Krankenhäusern – mehr dazu in Mediziner fordert landesweiten Lockdown.

Britische Mutante im Bezirk Kufstein stark präsent

Die meisten Infizierten wies weiter der Bezirk Innsbruck-Land mit 586 auf. Dahinter folgte die Landeshauptstadt Innsbruck mit 462 und der Bezirk Kufstein mit 428. Für letzteren gilt ab Mittwoch wegen des verstärkten Auftretens der britischen Virusmutation mit Mutationsmerkmalen (E484K-Zusatz) eine eigene Ausreisetestpflicht – mehr dazu in Nordtirol: Ausreisetestpflicht ab Mittwoch.

Weiter rückläufig waren die „Südafrika-Fälle“. 23 aktiv positive bestätigte Fälle und Verdachtsfälle wurden gemeldet. Ein weitere Verdachtsfall kam hinzu. In Tirol wurden bis dato 164.310 Impfungen durchgeführt – davon waren 134.952 Erst- und 29.358 Zweitimpfungen.