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Coronavirus

Zwischenbilanz über die Impfungen

In Tirol wurden mit Stand Montag insgesamt rund 39.400 Impfungen durchgeführt. 14.000 Menschen haben bereits ihre zweite Impfung erhalten. 25.300 Personen haben damit mindestens eine Impfung erhalten. Das teilte das Land Tirol in einer Aussendung mit.

Einen ersten positiven Effekt sieht das Land nach eigenen Angaben bei der Zahl der infizierten Bewohnerinnen und Bewohner in den Tiroler Altenheimen. Dort sei die Zahl der Infizierten deutlich gesunken. Die Impfungen scheinen ihre Schutzwirkung zu entfalten, hieß es. In 138 Gemeinden seien die über 80-Jährigen bereits geimpft oder seien noch diese Woche an der Reihe.

Die Zahl der Vormerkungen für Impfungen über die Plattform www.tirolimpft.at liegt bei 137.800.

Gute Nachrichten aus Tiroler Altenheimen

In den Tiroler Altenwohn- und Pflegeheimen erfolgten bis dato 12.855 Erst- und 9.460 Zweitimpfungen. Derzeit gelten acht Bewohner und 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Altenwohn- und Pflegeheimen als aktiv mit dem Coronavirus infiziert. Ende Dezember 2020, als mit den ersten Impfungen in den Einrichtungen begonnen wurde, waren es noch 143 Bewohner und 117 Mitarbeiter, die aktiv mit dem Coronavirus infiziert waren. Bei den Bewohnern ist dies ein Rückgang um das knapp 18-fache, bei den MitarbeiterInnen um das 4-fache, teilte das Land mit.

Priorität im Bezirk Schwaz

Die für eine Impfung in den Gemeinden angemeldeten Personen erhalten jeweils zeitgerecht die Informationen, wann und wo sie konkret geimpft werden. Die Reihung der Tiroler Gemeinden für die Impfung wird generell auf Basis der wöchentlich neu berechneten 7-Tages-Inzidenz vorgenommen. Das Auftreten der südafrikanischen Virusmutation, insbesondere im hauptbetroffenen Bezirk Schwaz, wird ebenfalls für die Reihung der Gemeinden herangezogen.

Die Impfung von über 80-Jährigen im Bezirk Schwaz wurde deshalb vorgezogen. Die Auslieferung des Impfstoffes an die Gemeinden im Bezirk Schwaz ist voraussichtlich bis Ende dieser Woche abgeschlossen. Der Großteil der über 80-Jährigen in den Gemeinden im Bezirk Schwaz wurde bereits in den letzten Wochen geimpft. Bis spätestens Ende der kommenden Woche werden dann voraussichtlich alle über 80-Jährigen, die das wollen, in den Gemeinden des Bezirks Schwaz geimpft sein.

Besichtigung der Impfstation in Innsbruck
APA/MARKUS STEGMAYR

Auch Innsbruck impft fleißig

Die Impfstation in der Messe Innsbruck, die im Auftrag des Landes Tirol eingerichtet wurde, ist seit Ende Jänner in Betrieb. Derzeit werden vorwiegend Ärztinnen und Ärzte sowie Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich geimpft. Das entspricht Phase eins des Impfplans des Landes.

Bisher wurden in Innsbruck 1.343 Erst- und 187 Zweitimpfungen durchgeführt. Die Impfungen selbst verliefen reibungslos und ohne Komplikationen, wie es aus dem Büro des Innsbrucker Bürgermeisters hieß.

Die Infrastruktur in der Messe sei so konzipiert, dass sie jederzeit schnell hochgefahren werden könne. Je nach vorhandenen Impfdosen würden die Anzahl der Kojen und der Personaleinsatz angepasst. „Innsbruck ist jederzeit bereit auch mit großen Mengen umzugehen – wir können in der Messe 750 Impfungen am Tag vornehmen und die Kapazitäten auch weiter ausbauen“, betonte Bürgermeister Georg Willi und sagte weiter: „Geimpft wurden bislang die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca. Ein Teil der Bevölkerung hat bereits die zweite Impfung erhalten. Weitere 300 Ärztinnen und Ärzte sind in den kommenden zwei Wochen dran."

Über 80-Jährige sind in Innsbruck ab 3. März dran

Rund 5.100 Personen, die älter als 80 Jahre sind, haben sich bei der Stadt Innsbruck vorangemeldet. Für den Zeitraum von 3. bis 10. März stehen der Stadt 1.200 Impfungen von Biontec/Pfizer zur Verfügung. Mit weiteren Dosen ist im März zu rechnen. Aktuell wird die Personengruppe der über 80-Jährigen in der Landeshauptstadt ausschließlich in der Messe geimpft.

In den kommenden Tagen werden die ersten Termine vereinbart. Alle angemeldeten Personen erhalten sowohl telefonisch als auch schriftlich per Post ihren Impftermin. "Es wäre gut, wenn die Seniorinnen und Senioren in Begleitung zu ihren Impfterminen kommen, da derzeit noch keine Krankentransporte in die Messe möglich sind. An einer entsprechenden Lösung wird bereits gearbeitet“, so der Innsbrucker Bürgermeister.