Krankenhausbett wird geschoben
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Coronavirus

Notkrankenstation in Osttirol eingerichtet

Um die Krankenhäuser zu entlasten ist jetzt auch in Osttirol eine Covid-19-Notkrankenstation eingerichtet worden. Es stehen 20 Betten zur Verfügung, zwei Personen wurden bereits dorthin überstellt. Unterdessen liegt die Zahl der Neuinfektionen bei 217, zehn Todesfälle wurden bekannt.

Im Bezirk Innsbruck Land starben in den letzten Tagen eine 86-jährige Frau, ein 72-jähriger Mann, eine 78-jährige Frau und ein 87-jähriger Mann, alle vier hatten Vorerkrankungen. Außerdem starb eine 91-Jährige aus dem Bezirk Innsbruck-Land ohne bekannte Vorerkrankungen. Auch in Innsbruck gab es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 86-jährige Frau sowie ein 87-jähriger und ein 90-jähriger Mann starben am oder mit dem Virus. Im Bezirk Lienz verstarb ein 81-jähriger Mann und im Bezirk Landeck eine 73-jährige Frau, für beide lag ein positives Coronavirus-Testergebnis vor.

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten liegt aktuell in Tirol bei 2.308, innerhalb der letzten 24 Stunden galten 451 Menschen wieder als genesen. Die meisten Infizierten gibt es nach wie vor im Bezirk Innsbruck Land mit 500.

Bezirkszahlen im Überblick (in Klammer die Genesenen)

• Innsbruck-Land: 500 (7.834)
• Innsbruck: 328 (5.759)
• Schwaz: 301 (6.004)
• Lienz: 295 (2.069)
• Kufstein: 282 (5.660)
• Imst: 236 (2.454)
• Landeck: 160 (2.228)
• Kitzbühel: 136 (2.292)
• Reutte: 70 (807)

In den Spitälern gab es am Dienstag im Vergleich zum Montag eine Entlastung, denn um sieben Personen weniger wurden wegen einer Coronavirus-Infektion im Spital behandelt. 267 Infizierte waren in stationärer Behandlung, davon 54 – um sechs weniger als am Vortag – auf der Intensivstation.

Insgesamt 60 Betten auf Notkrankenstationen

Im Rehazentrum Münster gibt es bereits seit dem Frühjahr eine Notkrankenstation, sie verfügt über 40 Betten. In Iselsberg-Stronach stehen nun im Rehazentrum Ederhof 20 zusätzliche Betten zur Verfügung. Die Notstationen sind für jene Patientinnen und Patienten gedacht, die nach einer Coronaviruserkrankung nicht mehr zwingend eine Behandlung im Krankenhaus benötigen, aber dennoch betreut werden müssen, heißt es beim Land. Gleichzeitig werden dadurch Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern freigehalten.