Bergrettung sieht suchend auf Berg
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Chronik

Mehrere Bergungen am Pfingstwochenende

Mehrmals musste die Bergrettung am Wochenende ausrücken, um verirrte und erschöpfte Wanderer vom Berg zu befreien. In Hintertux kam ein deutsches Paar im Schnee nicht mehr weiter. Am Achensee verloren zwei Wanderer die Orientierung.

Sonntagnachmittag wurde die Bergrettung Tux zu einer Personenrettung auf den Hintertuxer Gletscher gerufen. Ein deutsches Paar geriet im Bereich der „Schraubenfall-Höhle“ in unwegsames Gelände. Aufgrund des Schnees kamen die zwei Personen nicht mehr weiter und setzten den Notruf ab.

Wanderer kommen am schneebedeckten Hang nicht weiter
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Hier kam das deutsche Paar nicht weiter

Der genaue Standort des Paares war nicht bekannt, also mussten die Bergretter vom Tal zu Fuß hinauf. Ein Wetterumschwung mit stürmischem Wind erschwerte den Einsatz. Sie konnten die Wanderer sicher wieder ins Tal bringen.

Bergung mit Hubschrauber am Achensee

Sonntagabend wurde die Bergrettung Maurach ins Weißenbachtal gerufen. Ein 26-jähriger Chilene und ein 24-jähriger Spanier waren beim Abstieg vom Bärenkopf in unwegsames Gelände geraten. In einem felsigen Latschenfeld verloren sie die Orientierung und alarmierten die Einsatzkräfte.

Hubschrauberbergung am Achensee, Wanderer im Tau
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Die Männer mussten mit dem Hubschrauber geborgen werden

Die beiden erschöpften Männer mussten mit dem Tau und dem Polizeihubschrauber geborgen werden. Auch in Jenbach, Scharnitz, Heiterwang und Ellmau kam es am Wochenende zu Bergrettungseinsätzen, bei denen erschöpfte Wanderer geborgen werden mussten oder Wanderer die Schneemassen am Berg unterschätzt hatten. Experten raten dazu, sich bei den schwierigen Bedingungen derzeit genau über Touren zu informieren.