Wandertipp

Stallwiesalm/Sölden

Vor allem Einheimische schätzen den Aufstieg zur urigen Stallwiesalm (1.842 m) auf der ruhigen Seite von Sölden. Die schön gelegene, bewirtschaftete Alm lässt sich problemlos auf einem breiten Fahrweg oder auch über einen Steig erreichen. Die Lage ist überaus sonnig und aussichtsreich.

Die ruhige Seite von Sölden

Die Stallwiesalm (1.842 m) liegt 500 Höhenmeter über dem geschäftigen und beliebten Tourismusort Sölden in sonniger Aussichtslage. Diese Seite gilt als die ruhige, oder wie die Einheimischen sagen, die „riahwiage“ Seite von Sölden. Es gibt auf der süd-,südwestgerichteten Bergseite keinerlei Aufstiegshilfen, also Lifte oder Seilbahnen. Wer die Stallwiesalm besuchen will, muss/darf zu Fuß den rund 1 ½ stündigen Aufstieg bewältigen, um oben die Ruhe und das Panorama genießen zu können.

Ein Wanderer spaziert über ein Schneefeld den Holzgebäuden der Stallwiesalm bei herrlichem Wetter mit blauem Himmel entgegen.
Hubert Gogl
Die Almgebäude der Stallwiesalm


Charakter:
problemlose Wanderung auf breitem Weg, alternativ Abkürzung auf Steig möglich
Entfernung: Aufstieg ca.1 ½ Std., 380 Hm, 4 km
Ausgangspunkt: Sölden, Ortsteil Granbichl, Parkplatz am Almweg (1.460 m)
Kompasskarte:

Ausgangspunkt fast im Ortszentrum

Der Startpunkt der Wanderung zur Stallwiesalm ist in unmittelbarer Nähe vom Ortszentrum. Man kann sogar direkt im Ort starten, damit verlängert sich der Aufstieg um ca. 20 min, ca. 1km, 120 Hm. Zum üblichen Startpunkt kommt man, indem man in Sölden über die Ache zur Freizeit Arena fährt und dort der Granbichlstraße taleinwärts folgt. Beim Sozialzentrum führt die Straße bergan. Man folgt der Straße bis zum gebührenfreien Parkplatz unmittelbar vor dem Schranken/Fahrverbotsschild. Vom Ortszentrum ist dies ca. 1 km.

Blick auf Teile von Sölden und zum Skigebiet mit dem Gaislachkogel und der Bergbahn
Hubert Gogl
Blick kurz nach dem Start zum Gaislachkogel

Gemütlich oder sportlicher dem Ziel entgegen

Vom Parkplatz (1.460 m) folgt man nun dem breiten, gemächlich ansteigenden Fahrweg bergauf. Schon bald bietet sich für all jene, die es sportlicher und schneller lieben auch die Möglichkeit, dem Steig, der den Almweg abkürzt, zu folgen (Gehzeit ca. 1 Stunde). Man ist so oder so stets im Wald unterwegs, wobei es doch immer wieder schöne Ausblicke gibt. Zum einen natürlich auf die andere Talseite, die vom Skigebiet Sölden geprägt ist. Links sieht man die Gaislachkogelbahn. Am Gipfel vom Gaislachkogel, auf über 3.000 m befindet sich nicht nur die Bergstation der Bahn, sondern auch das James-Bond-Museum. Weiter rechts sieht man Hochsölden und die Giggijochbahn. Als Wanderer zur Stallwiesalm genießt man hingegen die absolute Ruhe mit Gleichgesinnten am Weg bergauf.

Die Stallwiesalm, ein uriger Holzbau mit der Terrasse und im Hintergrund auf der anderen Talseite das Skigebiet von Sölden.
Hubert Gogl
Stallwiesalm (1.842 m) – auf der anderen Talseite Hochsölden/Giggijoch

Stallwiesalm steht an der Waldgrenze

Nach ca. 1 ½ Stunden Gehzeit am Fahrweg, bzw. nach ca. 1 Stunde am Steig erreicht man schließlich die Stallwiesalm, die auf den ersten freien Flächen oberhalb der Waldgrenze steht. Oberhalb der Alm ziehen die Hänge dem Söldenkogel (2.902 m) entgegen. Die Stallwiesalm ist ein uriges Almgebäude mit einer schönen Terrasse. Bei Schönwetter genießt man dort einen wunderbaren Ausblick nach Süden. Besonders schön zeigt sich mittig der Hausberg von Sölden – der Nederkogel (3.163 m). Aber auch zahlreiche Gipfel hinein nach Obergurgl und Vent reihen sich aneinander. Nach der gemütlichen Einkehr geht’s wieder am Fahrweg oder am Steig ins Tal.

Menschen genießen auf der Terrasse der Stallwiesalm die Sonne, den Ausblick und die Verpflegung.
Hubert Gogl
Terrassengenuss – links hinten der Nederkogel, rechts der Gaislachkogel

Hubert Gogl wünscht einen schönen Ausflug!

Kontakt Stallwiesalm: + 43/664/5011389; täglich geöffnet bis Ostern