Martina Handle zu Gast in „Stehaufmenschen“

Sie war begeisterte Sportlerin, doch ein verhängnisvoller Flug mit dem Hängegleiter hat das Leben der Ärztin auf den Kopf gestellt. Martina Handle erzählt in der Sendung, wie sie im Rollstuhl den Weg zurück in ihren geliebten Beruf und in den Sport geschafft hat.

Das Drachenfliegen und Paragleiten war für Martina Handle, ihren Ehemann und die beiden Söhne die große Leidenschaft schlechthin. Martina ist sogar für das österreichische Nationalteam geflogen und war überhaupt eine begeisterte Sportlerin: Vom Bergsteigen über das Klettern bis hin zum Kitesurfen.

Sendungshinweis:
„Stehaufmenschen“ mit Martina Handle,
Sonntag 3.2.2019 um 20.04 Uhr

Doch im Mai 2016 erfasste sie beim Landeanflug mit dem Hängegleiter eine Windböe, drückte sie gegen einen Baum und Martina Handle fiel auf ihren Rücken. Als Ärztin wusste sie sofort, dass sie ab jetzt querschnittgelähmt war.

Stehaufmenschen Martina Handle

ORF / David Runer

Mühsamer Weg und schlechtes Gewissen

In der Sendung erzählt sie von ihrem mühsamen Weg zurück, von der großen Unterstützung durch ihre Familie und Freunde und von ihrem schlechten Gewissen, dass sie durch ihren Unfall das Leben aller Familienangehörigen auf den Kopf gestellt hat. Sie berichtet aber auch von Erfolgserlebnissen, von ihrem Weg zurück in ihre Ordination und in einen neuen, veränderten Alltag. Statt mit dem Hängegleiter oder dem Mountainbike ist sie jetzt mit einem Handbike unterwegs. Im Winter versucht sie sich beim Langlaufen und Monoskifahren.

Noch ist Martina Handle mitten drinnen in diesem Veränderungsprozess. Manchmal blickt sie wehmütig zurück auf ihr altes Leben und immer wieder gibt es auch Rückschläge, die sie verzweifeln lassen.

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