Stehaufmenschen mit Peter Meraner

Peter Meraner war als höchst erfolgreicher Marketingleiter ins Burnout geschlittert und später als Geschäftsführer noch einmal. In der Sendung „Stehaufmenschen“ erzählt er Rainer Perle und Marianne Hengl, wie er als ausgebrannter Manager den Weg zurück ins Leben fand.

Peter Meraner bezeichnet sich selbst als Perfektionisten. Diese Charaktereigenschaft war für ihn immer Segen und Fluch zugleich. Aufgrund seines Perfektionismus arbeitet er sich in einer Bank kontinuierlich nach oben und wird Marketingleiter. Auf der anderen Seite arbeitet er aber auch rund um die Uhr, nimmt den Beruf mit nach Hause, kann nicht mehr abschalten, findet über Wochen keinen Schlaf und trotz finanzieller Absicherung plagen ihn schwere Existenzängste. Peter Meraner landet schließlich in einer Burnout-Klinik.

Sendungshinweis

Stehaufmenschen in Radio Tirol, 26.12.2018, 13-14 Uhr

In der Sendung erzählt von der schweren Zeit vor und während des Burnouts und wie er nach vielen Monaten den Weg zurück in seinen Job und ins Leben gefunden hat. Doch er spricht auch darüber, wie er sich erneut von seinem Perfektionismus treiben ließ. Um ein neues Leben anfangen zu können, wechselt er seinen Beruf und wird Würstelverkäufer in der Markthalle in Innsbruck. Doch es dauert nicht lange, bis ihm auch dabei der Erfolg zum Verhängnis wird. Er wird Geschäftsführer der Markthalle, um sich in diesem Job erneut selbst in ein Burnout hinein zu manövrieren.

Peter Meraner Stehaufmenschen

ORF

Doch Peter Meraner hat auch aus diesem Tief wieder heraus und inzwischen seit vielen Jahren sein Glück gefunden. Mit seiner Lebensgeschichte möchte er auch anderen Menschen mit der Diagnose Burnout Mut machen.

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