Volkskulturpreis für Florian Pedarnig

Der diesjährige Tiroler Volkskulturpreis geht an den Osttiroler Florian Pedarnig. Pedarnig wird damit nach dem Obmann des Tiroler Volksmusikvereins, Prof. Peter Reitmeir, und der Heimatpflegerin Ottilie Stemberger von Kulturlandesrätin Beate Palfrader für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der in Schlaiten in Osttirol geborene Musiker war bereits mit 17 Jahren Kapellmeister seiner Heimatgemeinde. Pedarnig studierte dann Musik in Innsbruck und trat 1963 als Kontrabassist in das Innsbrucker Symphonieorchester ein. Ab 1964 war Pedarnig Mitglied der Stadtmusikkapelle Wilten und deren stellvertretender Kapellmeister.

Florian Pedarnig

privat

Florian Pedarnig

1974 gründete er mit weiteren Musikern in Innsbruck die bekannte Tiroler Kirchtagsmusig. 1980 wurde er, als Nachfolger von Prof. Sepp Tanzer, Landeskapellmeister des Tiroler Blasmusikverbandes.

Kompositionen für die Volksmusik

Florian Pedarnig war unter anderem auch als Dirigent der Bundesbahnkapelle Innsbruck sowie als freier Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol als Volks- und Blasmusikexperte tätig. Vielfältige Kompositionen für Volks- und Blasmusik prägten in den letzten 50 Jahren die musikalische Volkskultur in Tirol. Europaweit bekannt wurde Florian Pedarnig in den letzten Jahren durch seinen heimatverbundenen Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Im Februar dieses Jahres feierte Pedarnig seinen 75. Geburtstag.

Florian Pedarnig live im Radio-Gespräch

Der Preis wird am Montag, den 18. März 2013, verliehen. Der Tiroler Volkskulturpreis wird seit 2009 alle zwei Jahre vom Land Tirol vergeben. Damit soll der Bedeutung der Volkskultur für das Land Rechnung getragen werden.

Sendungshinweis:

„Tiroler Weis“, 14.3.2013, 18.04 Uhr

In der „Tiroler Weis“ spricht Florian Pedarnig darüber, wie sich für ihn dieses Leben für die Musik in Tirol im Rückblick darstellt, welche Bedeutung für ihn Volks- und Blasmusik nach wie vor noch haben und warum er sich immer noch für das Einfache und Schöne in der Volksmusik begeistern kann.