Wirte müssen für Gastgärten mehr bezahlen

Seit heuer müssen Gastronomen in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße deutlich mehr für das Stehenlassen ihrer Möbel bezahlen. Die Wirte haben mit den Mehrkosten naturgemäß wenig Freude.

Nach Protesten gab es jetzt neuerlich ein Gespräch mit der Stadt. Doch die blieb hart und die meisten Gastronomen werden wohl den neuen Dreijahres-Vertrag unterschreiben und auch künftig ihre Gastgärten in der Maria-Theresien-Straße betreiben.

Wie berichtet soll für das Stehenlassen der Tische und Stühle ein zusätzliches Entgelt zum Mietzins in der Höhe von 70 Prozent des Mietzinses pro Quadratmeter und Saison hinzukommen. Bei einer Fläche von 30 Quadratmetern sind das zurzeit etwas mehr als 2.000 Euro pro Saison - mehr dazu in Gastwirte streiken gegen neue Gebühren.

Gastgärten Maria-Theresien-Straße leer

ORF/Mayerhofer

Das Stehenlassen von Tischen und Sesseln wird teurer

Ein Wirt will auf Gastgarten verzichten

Schließlich bleibe ihnen nichts anderes übrig, meinte ein Gastwirt im Gespräch mit dem ORF Tirol. Ein einziger Gastgartenbesitzer in der Maria-Theresien-Straße weigert sich und wird dieses Jahr auf eine Bewirtung im Freien verzichten. Im Raum standen auch mögliche frühere Aufsperrzeiten für Gastgärten. Vorerst bleibt es aber bei der alten Regelung. Nach dieser dürfen Gastronomen ihren Gastgarten ab 10.30 Uhr vorbereiten und bewirtschaften.