Hörl lädt Alpenverein zu Rundem Tisch ein

Nachdem er dem Alpenverein und gewissen NGOs den Kampf angesagt hat, schlägt der Sprecher Seilbahnen Franz Hörl jetzt andere Töne an. Er lädt den Alpenverein zu einem Runden Tisch ein.

Er freue sich über die Gesprächsbereitschaft von OeAV-Generalsekretär Robert Renzler und lade gerne zu einem Runden Tisch ein, so Wirtschaftsbundobmann und Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, Franz Hörl. Noch am Montag ließ er unter anderem gegenüber dem Alpenverein verlauten, „die Herrschaften sollen sich warm anziehen, jetzt schlagen wir zurück“ – mehr dazu in Seilbahnchef Hörl will Kampf gegen Alpenverein.

Hörl verweist auf bäuerliche Herkunft

Die Seilbahner seien keine seelenlos agierenden Großkonzerne, sondern tief in der Region verwurzelt, daher wisse man um den Wert der Natur. „Viele, wie auch ich selbst, haben bäuerliche Wurzeln. Und als Bauer überlebt man auf Dauer nur, wenn man seine Ressourcen mit Bedacht und Sorgsamkeit nutzt“, so Hörl.

Vielleicht gelinge es, für Ruhe in den Bergen zu sorgen indem Wildruhezonen ausgewiesen werden. "Damit könnten die 7/24 Freizeitnutzer besser gelenkt und bei Verstößen auch sanktioniert werden. Eine schriftliche Einladung an die Obleute der Alpenvereine ist bereits unterwegs“, so Hörl.