Bartenbach für Lebenswerk ausgezeichnet

Der Tiroler Lichtpionier Christian Bartenbach ist am Donnerstagabend für sein Lebenswerk mit dem Österreichischen Staatspreis Patent ausgezeichnet worden. Praktisch jeder Mensch profitiert im Alltag von seinen Erfindungen.

Der heute 88-jährige Tiroler schaffte es zum ersten Mal, Räume gleichmäßig hell auszuleuchten, ohne dass man von der Lichtquelle geblendet wird. Praktisch jeder hat schon von der Erfindung Bartenbachs profitiert, sei es in Büros, Geschäften, Schulen oder Operationssälen.

Changi Airport

Durlum

Außenbeleuchtung am Changi Airport in Singapur

Durch eine spezielle Dark-Light-Technik wird der Betrachter weder von der Lichtquelle noch von deren Spiegelbild im Reflektor geblendet. Zu einem weltweiten Erfolg wurde die Spiegelrasterleuchte. Durch die Leuchtkästen mit quer liegenden Spiegeln werden Büros gleichmäßig ausgeleuchtet und so die Arbeitsbedingungen verbessert.

Verspiegelter Lichtkasten im Büro

ORF/Hermann Hammer

Die Spiegelrasterleuchte gehört zum Inventar vieler Büros

Mit der Auszeichnung erhielt der Ingenieur, Unternehmer und Hochschullehrer Österreichs höchste Auszeichnung für Erfinder in Österreich. Überreicht wurde der Preis von Bundesminister Norbert Hofer (FPÖ) und der Präsidentin des Österreichischen Patentamtes Mariana Karepova.

Beleuchtung am Changi Airport

Peter Bartenbach

Beleuchtung am Changi Airport

Mit ihren Konzepten gelingt es der Tiroler Firma Bartenbach immer wieder, internationale Großaufträge an Land zu ziehen, etwa für die Beleuchtung des Changi Airports in Singapur, oder für die weltgrößte Uhr in Mekka oder die Olympischen Spiele in London 2012.