E-Bike, undurchlässige Beutel, leichtes E-Auto

Am Montagabend ist in Innsbruck der Tiroler Innovationspreis verliehen worden. Überzeugt haben Projekte über ein E-Bike Vermarktungssystem, undurchlässige Behälter und Beutel in der Medizin sowie eine leichte Fassung für Batterien von E-Autos.

Mit drei ganz unterschiedlichen Ideen haben drei Tiroler Unternehmer überzeugt. Eines der ausgezeichneten Konzepte ist ein neues Testungsverfahren in der Medizin. Mit Hilfe eines neu erfundenen Gerätes können bei Behältern und Beuteln Löcher im Mikromillimeterbereich gefunden werden. Mit dieser Methode kann vermieden werden, dass Viren und Bakterien in die Behälter eindringen. Erfunden wurde das System von der Single Use Support GmbH und hat damit in der Kategorie „Technische Innovation“ gewonnen.

E-Bikes und Hotels

Ein innovatives Vermarktungskonzept für E-Bikes in Zusammenarbeit mit Hotelbetrieben - das hat sich die Greenstorm Mobility GmbH ausgedacht und damit in der Kategorie „Dienstleistungsinnovation“ gewonnen. Neue E-Bikes oder E-Autos werden dabei Hotelbetrieben gratis zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug erhält Greenstorm Hotelgutscheine, die dann online günstig verkauft werden. Nach einem Jahr werden die gebrauchten E-Bikes und E-Autos hergerichtet und weiterverkauft.

Leichte Hülle für E-Autos

In der dritten Kategorie „Konzepte mit Innovationspotential“ hat die Idee der Alpex GmbH überzeugt. Sie haben eine effiziente Aufbewahrungsmöglichkeit für Batterien in Elektro-Fahrzeugen entworfen. Die ausgezeichnete Hülle aus Carbon-Gemisch ist leichter als herkömmliche Wannen aus Aluminium oder Edelstahl.

Innovationspreis

Die Fotografen/WK Tirol

Das Preisgeld beträgt 7.500 bzw. 3.000 Euro

Die Kriterien und Jury

Kriterien für die Auszeichnung waren Innovation und Originalität, künftige Marktchancen sowie Umsatz und Kundennutzen. Auch eine Voraussetzung war der Firmensitz in Tirol. Seit 1993 wird der Innovationspreis jährlich vom Land Tirol und der Wirtschaftskammer verliehen.

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