Bayern verstärkt Grenzkontrollen

Bayern kündigt eine Verstärkung der Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze an. Neben den bisherigen Kontrollen auf der Autobahn soll künftig an weiteren Grenzübergänge kontrolliert werden.

Die Kontrollen der Bundespolizei am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden werden wie bisher unverändert stichprobenartig 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche stattfinden. Die bayrische Grenzpolizei soll laut bayrischem Innenministerium ab Donnerstag zusätzliche deutsch-österreichische Grenzübergänge kontrollieren.

Nur zeitweise und stichprobenartig

Das betreffe unter Umständen auch Grenzübergänge in Tirol, wie etwa den Achenpass oder das Kleine Deutsche Eck. Die Grenzen werden jedenfalls nicht gleichzeitig kontrolliert, heißt aus dem Innenministerium. Wenn kontrolliert werde, dann je nach Aufgriffslage nur temporär und stichprobenartig.

Wahlkampfzeit in Bayern

Zusätzlich sollen die Schleierfahndung im Grenzbereich verstärkt und die bayrische Polizei in den nächsten fünf Jahren von 500 auf 1.000 aufgestockt werden. Das sind Maßnahmen, die dem innerparteilichen Asylkonflikt zwischen CDU und CSU entstammen. Mitte Oktober wählt Bayern zudem einen neuen Landtag.

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