Tiroler kürzer auf Mindestsicherung angewiesen

Ca. 55 Mio. Euro sind 2016 in Tirol für die Mindestsicherung aufgewendet worden. Mehr als 16.000 Menschen wurden damit unterstützt. Wie die Erhebung der Statistik Austria zeigt, ist die Bezugsdauer in Tirol im Schnitt kürzer als in anderen Bundesländern.

Die Ausgaben für die Mindestsicherung sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und zwar in ganz Österreich.

Ausgaben sind gestiegen

Tirol ist hier keine Ausnahme. In den letzten vier Jahren sind die Ausgaben für die Mindestsicherung von knapp 34 auf 54,5 Millionen gestiegen. In dieser Zeit hat es auch ein Plus bei der Zahl der Bezieher gegeben. Im Vorjahr erhielten in Tirol rund 16.500 Menschen Mindestsicherung. Das sind um 3.000 mehr als vier Jahre davor.

Wie ein Bundesländervergleich zeigt, bekommen Betroffene in Tirol und Vorarlberg im Schnitt eine deutlich höhere Unterstützung als in anderen Bundesländern. In den beiden westlichen Bundesländern sind die Bezieherinnen und Bezieher in der Regel weniger lang auf die Mindestsicherung angewiesen - nämlich nur sechs Monate. Im österreichischen Durchschnitt sind es zwei Monate mehr.

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