Ferdinandeum: „Tyrolia“ in neuem Glanz

Die Figurengruppe „Tyrolia“ auf dem Dach des Landesmuseums Ferdinandeum erstrahlt in neuem Glanz. Die drei Meter hohe Skulptur musste restauriert werden, weil die Gruppe aus Kalksandstein bereits Risse und andere Schäden aufwies.

Die Figurengruppe aus feinkörnigem Kalksandstein wies laut Gutachten des Landeskonservatorats für Tirol Schäden wie Risse, Absandungen, parallel zur Oberfläche gerichtete Schalenbildungen und Fehlstellen auf. Im Zuge der Restaurierung wurden Fugen erneuert, Fehlstellen ergänzt und die Oberfläche der Sandstein-Skulptur gereinigt.

Ferdinandeum 1845 eröffnet

Das Tiroler Landemuseum Ferdinandeum wurde 1845 eröffnet. Das Gebäude im Neo-Renaissancestil wurde seitem öfters erweitert und umgebaut.

Die nach einem Modell der Osttiroler Künstler Josef von Gasser und von Anton Spagnoli ausgeführte Skulpturengruppe, gebildet von Tyrolia in der Mitte, Minerva zur Linken und der Allegorie der Künste zur Rechten, geht bereits auf die von Natale Tommasi entworfenen Fassadenpläne des Ferdinandeums zurück. Aufgestellt wurde sie im Jahre 1889.

Skulpturengruppe „Tyrolia"

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum

Figurengruppe Tyrolia

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