Rodeltipp Höllensteinhütte/Lanersbach

Die Rodelbahn der Höllensteinhütte ist absolut familienfreundlich, da sie nie zu steil und derzeit von hohen Schneewänden begrenzt ist. Damit ist es momentan vertretbar, dass Kinder auch selbständig rodeln.

Tiefst winterlich präsentiert sich der Almkessel der Loschbodenalm unterhalb vom 2.874 m hohen Höllenstein. Auch die dick mit Schnee eingepackte Höllensteinhütte (1.740 m) schmiegt sich in diesen Kessel gut 400 Höhenmeter über Lanersbach. Zur Höllensteinhütte führt eine ca. 4 km lange Rodelbahn, die perfekt für einen Familienausflug geeignet ist. Die Bahn ist nie übermäßig steil, weist aber andererseits keine Flachstücke auf und ist derzeit (Jänner 19) durch hohe Schneewände begrenzt.

Rodeltipp
Hubert Gogl
Höllensteinhütte - 1.740 m

Charakter: familientaugliche Bahn, ohne Flachstücke
Entfernung: Bahnlänge 4 km, 420 Hm; Aufstieg ca. 1 ¼ - 1,5 Stunden
Ausgangspunkt: Lanersbach, Parkplatz beim Tux-Center

Karte:

JPG (1.0 MB)

Start ist direkt im Ort Lanersbach

Man fährt von Mayrhofen in Richtung Hintertux bis nach Lanersbach und parkt am besten am großen Parkplatz beim „Tux-Center“ am Beginn des Dorfes (rechts der Straße ist der Eggalmlift). Alternativ gibt es einige wenige Parkplätze am Dorfende im Bereich der Enterbachbrücke, die dort den Tuxerbach überspannt und auch die Wegweiser zur Höllensteinhütte trägt. Vom Parkplatz beim „Tux-Center“ kann man durch das Dorf bis zur Brücke wandern und dann bergwärts gehen. Schöner ist es aber direkt vom Parkplatz beim „Tux-Center“ im Bereich der Eisschießbahnen den Tuxbach und die Langlaufloipe zu queren und dann dem ansteigenden Fußweg zu folgen.

Rodeltipp
Hubert Gogl
Der Winter hat auch Lanersbach fest im Griff

Aufstieg entlang der Bahn im Wald

Man erreicht so die letzten Häuser vor Beginn der eigentlichen Rodelbahn. Schilder weisen darauf hin, dass es bei der Rodelbahn der Höllensteinhütte fixe Rodel- und Taxizeiten gibt.

Rodelzeiten:
13.30 – 15.30 Uhr
17.30 – 18.30 Uhr
ab 22.00 Uhr

Außerhalb der angegebenen Rodelzeiten werden Rodler auch mit dem Taxi nach oben gebracht und damit wäre gefährlicher Gegenverkehr gegeben. Der Aufstieg im Wald präsentiert sich nach den ergiebigen Schneefällen (Jänner 2019) als eindrucksvoller Wintertraum. Die weiße Pracht dämpft alle Geräusche, die Bäume gleichen großen Schneemännern, die neben den aufsteigenden Rodlern anscheinend Spalier stehen.

Rodeltipp
Hubert Gogl
Schöner geht`s nicht mehr - eine Winteridylle

Nach romantischem Aufstieg am Ziel

Mit Erreichen der Waldgrenze, nach 1 ¼ - 1 ½ Stunden Gehzeit (420 Hm), öffnet sich der Kessel der Loschbodenalm mit der Höllensteinhütte (1740 m). Die Einkehr steht gleich zu Beginn der freien Fläche auf der linken Seite. Das Gasthaus stammt aus den frühen 1980iger Jahren. Damals war der Plan, die Gegend als Skigebiet zu erschließen. Lifte wurden allerdings nie gebaut und so „gehört“ dieser Teil des Tuxertales jetzt den Rodlern. Die Höllensteinhütte bietet neben Speis und Trank auch einen Einblick in längst vergangene Zeiten des bäuerlichen Lebens mit einem kleinen Bauernmuseum.

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Hubert Gogl
Loschbodenalm unterhalb vom Höllenstein (2.874 m)

Sendungshinweis:

„Hallo Wochenende“, 11.1.2019

Rodeln nur während bestimmter Zeiten

Die Abfahrt darf ganz strikt nur während der angegebenen Rodelzeiten erfolgen. In wechselnder Steilheit, auch mit einigen Kurven geht’s dann garantiert ohne Gegenverkehr nach Lanersbach hinunter.

Rodeltipp
Hubert Gogl
Los geht`s!

Mit Erreichen der ersten Häuser endet das Rodeln eigentlich – viele rodeln allerdings auf der Zufahrtsstraße bei entsprechender Schneefahrbahn und ebensolcher Vorsicht bis zur Brücke beim Tuxbach. Wer beim Tux-Center geparkt hat, kann ebenfalls bis dort bei großer Rücksichtnahme und geringster Geschwindigkeit am Fußweg das letzte Stück rodelnd zurücklegen.

Hubert Gogl wünscht viel Spaß beim Rodeln in Lanersbach!

Link: Höllensteinhütte
Telefon Höllensteinhütte: +43/664/1575004