Neue Sendeanlage sichert Bild und guten Ton

Am Donnerstag ist die ORF-Sendeanlage am Patscherkofel für künftige Anforderungen gerüstet worden. Der oberste, rot-weiß gestreifte Teil wurde durch einen neuen GFK-Zylinder ersetzt, der zahlreiche neue technische Möglichkeiten bringt.

Klaus Töchterle von der Österreichischen Rundfunksendertechnik GmbH (ORS) bestätigte, dass man mit dem neuen Zylinder für die Zukunft gerüstet sei und durch diese neue leistungsstarke Antenne mehr Programme und mehr Leistung bieten könne. Der Sendemast sorgt somit für bessere Qualität in Bild und Ton.

Arbeiten in großer Höhe

Millimetergenaues Arbeiten war am Donnerstag für das Einsetzen des tonnenschweren Teils erforderlich.

Kamov-Spezialhubschrauber im Einsatz

Der GFK-Zylinder allein wiegt 2,5 Tonnen, dessen Stahl-Unterbau weitere 1,5 Tonnen. Für den Transport der enormen Lasten auf den Patscherkofel war am Donnertag ein Spezialhubschrauber im Einsatz.

Hubschrauber

ORF/Töchterle

„Um Lasten in einer Höhe von 2250 Meter, wie am Patscherkofel, zu heben, braucht man ordentliches Werkzeug“, so Töchterle. Deshalb wurde am Donnertag ein aus der Schweiz von der Firma Heliswiss zur Verfügung gestellter Spezialhubschrauber eingesetzt. Der zweimotorige Kamov-Schwerlast-Hubschrauber gilt in Fachkreisen als „Schwergewichtsmeister Europas“ in der Luft.

Die Vorbereitungszeit für die Montage des neuen Anlagenteils dauerte insgesamt circa ein dreiviertel Jahr.