Elfjährige stirbt in Innsbruck Die seit 23. Oktober in Innsbruck nach einer A(H1N1)-Infektion behandelte elfjährige Boznerin ist Montagabend gestorben. Das teilte die Klinik am Montagabend in einer Aussendung mit.
Seit Tagen in lebensgefährlichem Zustand Zum Tod führte eine zweite bakterielle Infektion. Das Mädchen hatte sich seit Tagen in einem lebensgefährlichen Zustand befunden. Unter anderem war ihre Lunge außer Funktion. Das Kind hatte sich am Mittwoch an einen Hausarzt mit Grippesymptomen gewandt. Der Zustand des Mädchens hatte sich sehr rasch verschlechtert.
Bereits am Vormittag hatten die Ärzte den Gesundheitszustand der Südtirolerin als "äußerst kritisch" bezeichnet. Die Kreislaufsituation habe sich "deutlich verschlechtert", hatte es geheißen.
Es habe "keinerlei Verbesserung" gegeben. Die Lunge sei weiterhin außer Funktion gewesen. Die Sauerstoffversorgung der Organe habe nur durch eine Maschine (Extrakorporale Membranoxygenierung, ECMO) gewährleistet werden können.
18 Neuerkrankungen seit Freitag Seit Freitag wurden in Tirol weitere 18 Schweinegrippe-Erkrankungen ins elektronische Meldesystem eingetragen. Damit gab es im Monat Oktober 61 nachgewiesene Fälle der Schweinegrippe.
Meldungen gab es aus Osttirol, dem Außerfern sowie den Bezirken Landeck und Imst. Die Krankheitsverläufe wurden in der Regel als mild eingestuft. Die Patienten befinden sich in häuslicher Betreuung.