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Gericht |
08.10.2008 |
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Geldfälscher bastelte "neue 500er"
Ein Geldfälscher ist Dienstag am Innsbrucker Landesgericht verurteilt worden. Der bisher unbescholtene Tiroler produzierte selbst mehrere 500-Euro-Scheine. Und zwar aus Teilen anderer Scheine.
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Vier neue Scheine
Der junge Mann aus dem Unterland hat sich als Puzzlespieler betätigt. Er hat von zwölf 500-Euro-Scheinen Teile abgezwackt. Aus diesen Teilen hat er insgesamt vier neue 500er gebastelt. Einen davon hat der 20-Jährige dann sogar bei einem Casino-Automaten unbemerkt wechseln können.
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Angestellter der Nationalbank
Damit für ihn die Rechnung aufgeht, hat er die eigenhändig verstümmelten 500er dann wiederum bei der Bank eingetauscht - gegen ganze 500er.
Der Nationalbank ist das dann aber aufgefallen. Dass der junge Mann Angestellter eben jener Bank war, hat die Suche nach dem Täter sehr erleichtert.
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Vier Monate Haftstrafe auf Bewährung
Der Unterländer gab sich vor Gericht zerknirscht. Ein Engländer habe ihn auf die Idee gebracht, er habe nur ausprobieren wollen, ob die Geldvermehrung tatsächlich funktionieren kann.
Den entstandenen Schaden in Höhe von 6.000 Euro hat der junge Mann gleich gutgemacht. Deshalb kam er vor Gericht für einen Geldfälscher relativ glimpflich davon: Vier Monate Haftstrafe auf Bewährung und knapp 2.000 Euro Geldstrafe, die er zahlen muss. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
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