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Politik |
18.03.2008 |
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Hannes Gschwentner kritisiert Gusenbauer
Tirols SPÖ-Chef Hannes Gschwentner kritisiert Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ). Ohne Steuerreform sei es schwierig für Gusenbauer, den Rückhalt der Basis zu behalten.
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"Versprochenes muss umgesetzt werden"
Gschwentner will zwar nicht von Gusenbauers "letzter Chance" sprechen, aber die Steuerreform müsse 2009 stehen: "Ich habe meine Skepsis darüber geäußert, wenn jetzt kein reeller Beitrag zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen erfolgt, um die Teuerungsrate in Österreich auszugleichen, es für Bundeskanzler Gusenbauer im Herbst schwierig werden wird zu erklären, wie man in dieser Regierung weiterzuarbeiten gedenkt."
Es gehe um die Forderung, dass Versprochenes umgesetzt werden müsse, so Gschwentner.
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"Nicht korrekt zitiert"
In der Tiroler Tageszeitung wird der SPÖ Chef mit den Worten zitiert: Wenn Gusenbauer die Steuerreform 2009 nicht schaffe, brauche er beim Bundesparteitag im Herbst gar nicht mehr anzutreten. Und: Es sei Gusenbauers letzte Chance.
Gschwentner relativiert gegenüber dem ORF-Radio diese Aussage, er sei nicht richtig wiedergegeben worden: "Ich gebe offen zu, dass ich gesagt habe, dass es ganz schwierig sein wird, am Parteitag gegenüber all den Delegierten zu bestehen, wenn man letztendlich nichts von dem umgesetzt hat, was vor dem Sommer noch versprochen hat."
Die Zeitungsredaktion betont, sie habe Gschwentner korrekt zitiert,
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Kalina weist Kritik zurück
Der Aufforderung des Tiroler SPÖ-Landesparteivorsitzenden Hannes Gschwentner bedürfte es eigentlich gar nicht, sagt der sozialdemokratische Bundesgeschäftsführer Josef Kalina zur parteiinternen Kritik.
Der Bundeskanzler selber habe in der ORF-Pressestunde genau diese Forderung aufgestellt. "Man braucht den Bundeskanzler nicht zu etwas auffordern, was ohnehin sein Ziel ist." Gschwentner sei absolut auf der Linie Gusenbauers.
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