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MO | 06.09.2010
Florian Piper und Paul Koller (Bild: www.polarguide.com)
Kufsteiner und Deutscher
Aufbruch zu Grönland-Expedition
Der Kufsteiner Paul Koller und der deutsche Florian Piper sind am Samstag zu ihrer Grönland-Expedition aufgebrochen. Innerhalb von 25 Tagen versuchen sie, nach 600 Kilometern auf direktem Kurs zu Fuß die Ostküste bei Isortoq zu erreichen.
600 Kilometer in 25 Tagen
Von Meereshöhe müssen sie auf eine Höhe von 2.500 Metern steigen, bis sie das menschenleere Plateau des Inlandeises erreicht haben, berichtete Koller unmittelbar vor dem Aufbruch.
Große Temperaturunterschiede
Die Temperaturen variieren von minus 15 (tags) bis minus 25 (nachts). Die Ausrüstung ist in Schlitten (Pulkas) verstaut und werden aus eigener Kraft, bzw. mit Segeln über das Eis gezogen. Sie sind mit 100 Kilogramm Gewicht bepackt, 20 Kilogramm Lebensmittel werden während der Tour pro Person konsumiert.
Auf den Spuren eines Polarforschers
Die Strecke folgt weiter nördlich den historischen Spuren des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen, der diese Reise als erster Mensch im 19. Jahrhundert von Ost nach West antrat.
Tour ohne Unterstützung
Die Tour im Jahr 2006 wird komplett ohne Unterstützung durchgeführt, was auch heißt, dass die Verpflegung für 30 Tage und die komplette Spezialausrüstung von Beginn an mittransportiert wird. Eine von Satelliten gestützte GPS Navigation soll die einzige Orientierungshilfe sein.
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