Radtour durch das Gschnitztal

Von Steinach durch das Gschnitztal bis zur bewirtschafteten Laponesalm ist ein überaus beliebter Radausflug. Die Strecke steigt bis auf zwei kürzere Abschnitte gemächlich an, oder ist abschnittsweise überhaupt flach.

Kurzbeschreibung:
Charakter: beliebte Genussradstrecke ohne nennenswerte Schwierigkeiten
Entfernung: bis zur Laponesalm ca. 1,5 Stunden; 16 km, 425 Hm
Ausgangspunkt: Steinach, Talstation Bergeralm-Bahn (1.070 m)

Ausschnitt Kompasskarte Teil 1
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Ausschnitt Kompasskarte Teil 2
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Gerade im Frühjahr besticht die Fahrt mit herrlichen Kontrasten der erwachenden Natur und den noch verschneiten Bergen im Talschluss.

Satte grüne Wiesen gesprenkelt mit unzähligen bunten Frühlingsblumen und hinten im Tal leuchtend weiße Berge – mit diesem kontrastreichen und herrlichen „Naturkaleidoskop“ radelt man von Steinach dem Talschluss vom Gschnitztal entgegen. Die genussvolle Radfahrt von Steinach durchs Gschnitztal hat nur zwei Passagen, die etwas mehr Muskelkraft oder Ebike-Strom verlangen, sonst ist die Strecke durchwegs sanft ansteigend oder überhaupt flach.

Radtour durch das Gschnitztal

ORF/Hubert Gogl

Am Wiesenweg von Steinach nach Trins

Der Startpunkt der Tour ist in Steinach im Bereich der Talstation der Bergeralm-Bahn. Inzwischen dürfeln leider am großen Parkplatz der Bergbahn nur mehr Bahnbenutzer parken – rechts des Baches, kurz nach der Brücke und dem Postverteilzentrum sind aber etliche Parkmöglichkeiten, die nicht im Besitz der Bergbahn sind und wo man parken darf (unentgeltlich). Der Ausflug beginnt mit der Fahrt am Wiesenweg nach Trins (in Fahrtrichtung rechts des Gschnitzbaches). Der asphaltiere Weg hat gemütliche Steigungen.

Radtour durch das Gschnitztal

ORF/Hubert Gogl

Trins: Radeln „im Löwenzahn-Meer“

Eine erste Möglichkeit nach Trins rechts abzuzweigen ignoriert man und fährt geradeaus weiter und kommt so am unteren Dorfrand auf die Straße in Richtung Lift, die zunächst nahe dem Schloss Sarnthein den Gschitzbach quert und kurz darauf den Lift erreicht. Die weitere Fahrt führt stets geradeaus haltend taleinwärts. Nun kommen wunderbare Flachstücke am breiten Talboden, die den Blick zum eindrucksvollen Talschluss des Gschnitztales so richtig inhalieren lassen. Ein Schneeband verindet die Gipfel der Feuersteine und den Gipfel der Inneren Wetterspitze und bildet einen malerischen Talschluss, der seinesgleichen sucht.

Radtour durch das Gschnitztal

ORF/Hubert Gogl

Zwischen Trins und Gschnitz – keine Steigung und der Blick zum malerischen Talschluss – da kommt Freude auf!

Tachoplan:

0.0 km Talstation Bergeralm-Bahn (kurz dahinter)
3,6 km Trins (Einmündung der Straße zum Trinser Skilift)
7,0 km GH Pumafalle
10,6 km Gschnitz – Kirche
13,0 km GH Feuerstein
16,0 km Laponesalm
32,0 km Startpunkt Steinach

Kurz nach dem GH Pumafalle bleibt man weiterhin auf der linken Bachseite und kommt so zum einzigen unasphaltierten Abschnitt der Tour. Man hält sich dabei stets gerade aus ansteigend (relativ steil; eine Abzweigung nach links wird ignoriert) im Wald dem Schotterweg und quert dabei einen Wassergraben und rollt dann weiterhin im Wald zum Startpunkt der Wanderung nach St. Magdalena am Beginn von Gschnitz.

Man überquert nun wiederum den Gschnitzbach und fährt entlang des Baches auf seiner rechten Seite weiter. Etwas vor der Gschnitzer Kirche muss man schließlich auf die öffentliche Straße einbiegen und folgt dieser bis zum GH Feuerstein. Mit dem dortigen Ende der allgemeinen Straße hat man einen möglichen Umkehrpunkt (13 km, 235 Hm) mit einer guten Einkehrmöglichkeit.

Radtour durch das Gschnitztal

ORF/Hubert Gogl

Das Ziel ist erreicht – Laponesalm (1.472 m)

Vom GH Feuerstein (1.281 m) an steigt die Straße auf den „finalen“ drei Kilometern 200 Höhenmeter an und erfordert damit doch einen gewisses Maß an Muskelkraft oder eben Ebike-Strom. Schließlich rollt man auf den letzten Metern der Laponesalm (1.472 m) entgegen, die sich am Ende des langen Gschnitztales in das letzte Flachstück bettet, umgeben kühn ansteigender und teils noch weißer Bergflanken (11.5.2018). Der Tacho zeigt 16 km bei 425 m Höhenunterschied (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden, mit Ebike vermutlich deutlich schneller). Bei entsprechender Witterung genießt man das alpine Ambiente bei bester Bewirtung auf der Terrasse der Alm. Der Rückweg folgt der bekannten Route fast durchwegs gemütlich durchs Gschnitztal hinausrollend zum Startpunkt in Steinach.

Hubert Gogl wünscht einen schönen Radausflug durchs Gschnitztal!

Kontakt Laponesalm: +43/664/1634190 oder Laponesalm.at