Gnadenwalder Radrunde

Genussvolles Radeln mit schönsten Ausblicken und moderaten Schwierigkeiten bietet die Radrunde übers Gnadenwalder Plateau und durch die Dörfer ins Inntal zurück. Gemäßigte und meist kurze Steigungen wechseln sich mit ebenen Abschnitten ab.

Charakter: Genuß-Radfahren auf teils öffentlichen Straßen und einigen Abschnitten auf Forststraßen
Entferung: 25 km, 400 Hm, ca. 2 ½ Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb von Absam an der Gnadenwalder Straße
Kartenausschnitte:

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„Weiße Gipfel und grüne Felder“ – dieses malerische Bild erfreut derzeit beim Radfahren über das weitläufige Plateau von Gnadenwald. Die Berge der Tuxer Alpen sind noch blendend weiß mit Schnee überzogen, während die Etage nördlich vom Inn schon in voller Frühlingspracht steht. Die Gnadenwalder-Radrunde startet man zum Beipsiel in Absam, um dann das gesamte Plateau bis ans östlichste Ende, bis nach Umlberg, zu fahren. Von dort folgt die Abfahrt ins Inntal nach Terfens hinunter und über Fritzens, Baumkirchen und Mils zum Startpunkt zurück.

Prinzipiell kann die Runde überall gestartet werden. Ein guter Startpunkt bietet sich oberhalb von Absam an der Gnadenwalder Straße an. Von Absam kommend, in Richtung Gnadenwald fahrend, kommt ein kurzes Stück nach dem GH Walderbrücke links der Straße ein großer gebührenfreier Parkplatz (kurz vor der Walder Kapelle).

Schlüsselblumen vor dem Kloster St. Martin

Hubert Gogl

Himmelschlüssel – beim Kloster und der Kirche St. Martin

Auf der öffentlichen Straße radelt man nun ostwärts am Polizei-Ausbildungszentrum Wiesenhof vorbei kommt man nach einigen geschafften Höhenmetern auf das eigentliche Plateau bei der Kirche St. Martin und dem GH Speckbacherhof. In wechselnder Steigung radelt man nun mit schönen Ausblicken und kleineren Steigungen und Abfahrten stets ostwärts.

Radfahrer an Straßenkreuzung bei einem Wegkreuz

Hubert Gogl

Genussradeln garantiert!

Die Abfahrt nach Fritzens bleibt rechts liegen und man radelt auf gleicher Höhe weiter. Die nächste Abfahrt im Bereich Schlögelsbach taucht ohne offensichtliche Kreuzung auf, jedoch unmittelbar nach dem „Achtung Gefälle 15%“ –Schild biegt man von der asphaltierten Straße links in den Wald auf die ungeteerte Straße ein, um so am Waldrand weiter bis ans östlichste Plateau-Ende, nach Umlberg, zu radeln. Von dort folgt nun die Abfahrt ins Inntal nach Terfens.

Lamas auf einer Weide

Hubert Gogl

Begehrte Fotomotive – „Gnadenwalder Lamas“

Sendungshinweis:

„Hallo Wochenende“; 13.4.2018

Von Terfens fährt man nun über Fritzens und Baumkirchen, stets knapp über dem Talboden zurück. In Terfens biegt man rechts ab, um an der Kirche vorbei westwärts zu fahren. So „fädelt“ man richtig auf die öffentliche Straße ein, die nach Fritzens leitet. In Fritzens beim Kreisverkehr hält man sich gerade aus (zweite Ausfahrt), um so im Graben des Bärenbaches auf den Wanderweg nach Baumkirchen zu kommen. Diesem folgend wird Baumkirchen erreicht und wieder gerade aus haltend durchfahren, um so auf den Rundwanderweg Baumkirchen zu kommen. Dieser Forstweg zieht oberhalb der Wiesen, dem Waldrand entlang nach Mils.

Baumkirchen

Hubert Gogl

Löwenzahn blüht bereits im Bereich von Baumkirchen

In Mils angekommen, hält man sich nun an die nordwärts ziehende Brunnholzstraße, die ganz oben in die Gnadenwalderstraße mündet. Nach kurzer Fahrt nochmals in Richtung Gnadenwald ist damit der Startpunkt, der Parkplatz knapp vor der Walderkapelle wieder erreicht. Es schließt sich damit eine überaus abwechslungs- und genussreiche Frühjahrsradrunde.

Hubert Gogl wünscht eine schöne Radtour!

Tachoplan:

0,0 km Parkplatz vor Walderkapelle
2,3 km St.Martin/GH Speckbacherhof / 134 Hm
5,0 km Abzweig Fritzens / 153 Hm
7,3 km Abzweig Abfahrt Schlögelsbach, nach links Forstweg Umlberg
9,4 km Umlberg, höchster Punkt / 190 Hm
13,0 km Terfens
17, 6 km Fritzens / 225 Hm
20,1 km Baumkirchen / 254 Hm
25,4 km Startpunkt / 400 Hm