Hi5 – eine Band, die Grenzen sprengt

Die Abräumer der letzten Jahre in Sachen Jazzpreise, Hi5, sind diese Woche zu Gast bei Klaus Horst in „Tirol am Beat“. Sie präsentieren ihr bereits fünftes Album und das heißt auch ganz einfach „Hi5 – Fünf“.

Darauf kommen zu den „klassischen“ Instrumenten Schlagzeug, Gitarre, Vibraphon und Bass noch die Klänge eines analogen Synthesizers dazu. Das genügt den vier Musikern, um Genregrenzen beiläufig, spielerisch und kreativ niederzureissen.

Hi5 auf der Bühne

Peter Burgar

Sendungshinweis

„Tirol am Beat“, Donnerstag, 6. Oktober, 19 bis 20 Uhr
(Wiederholung: Sonntag, 9. Oktober, 18 bis 19 Uhr)

Chris Norz, Philipp Ossanna, Matthias Legner und Clemens Rofner: Die vier Jungs aus Thaur, Wattens, Volders und Mils könnte man getrost als das Ausrufezeichen des jungen Tiroler Jazz bezeichnen. In den letzten Jahren gewannen sie mit ihrem Kammer-Jazz die „International Jazz Competition“ in Bukarest, außerdem den „Jimmy Wood European Jazz Award“ in Italien, den „Joe Zawinul Preis“ in Wien und Vibraphonist Matthias wurde als bester Jazz-Nachwuchskünstler Tirols geehrt. Nächste Woche wird im Innsbrucker Treibhaus erstmals in Tirol ihr neues Album „Fünf“ präsentiert, die Radio-Premiere gibt’s diese Woche bei Klaus Horst.

Hi5 auf der Bühne

Peter Burgar

Hi5-Termine in Tirol

13. Oktober, Treibhaus Innsbruck
20. Oktober, Q-West, Kufstein
22. Oktober, Musikschule Lienz
19. November: Hi5 mit Streichquartett, FM-Riese in Wattens

Pulsierende Grooves stehen in den Kompositionen von Hi5 ebenso im Mittelpunkt wie meditative Klangbilder und halsbrecherische Improvisationen. Komplexe Strukturen treffen auf eingängige Melodien, Minimal-Music-Elemente auf Jazz und Rock, Bezüge zur Tradition stehen der Suche nach neuen Klängen gegenüber.

Häufig setzen sich die Stücke aus eigenständigen Teilen zusammen und erzählen dabei kleine Geschichten ohne Worte, die zu einer großen Erzählung zusammenfließen. So etwas hört man nicht alle Tage.