Felipe will keine Debatte über Interna

Die Grüne Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Ingrid Felipe, will keine öffentliche Debatte über Grüne Interna. Das sagte sie als Reaktion auf den angekündigten Ausschluss des Innsbrucker Gemeinderats Mesut Onay aus dem Grünen Klub.

Felipe sagte, sie respektiere die Entscheidung des Grünen Innsbrucker Gemeinderatsklub in der Causa des Mandatars Mesut Onay. Der Klub hatte angekündigt, Gemeinderat Mesut Onay wegen Vorwürfe der sexuellen Belästigung aus dem Jahr 2005 ausschließen zu wollen. Onay selbst sah darin eine Intrige - mehr dazu in Grüne trennen sich von einem GR-Mandatar .

Ingrid Felipe sagt, dass sie die Entscheidung der Innsbrucker Mandatarinnen und Mandatare respektiere.

Felipe: Debatte wenig hilfreich

„Ich möchte nicht zu viel öffentliche Debatte über Grüne Interna, das bringt uns nichts und das bringt auch der Bevölkerung nichts“, sagte Felipe am Dienstag vor Journalisten im Anschluss an die Regierungspressekonferenz in Innsbruck. Hilfreich für die Landtagswahl und die Innsbrucker Gemeinderatswahl im kommenden Jahr sei die Sache sicher nicht, fügte sie hinzu.

Die Wähler würden sich für parteiinterne Querelen nicht interessieren, viel wichtiger sei es darüber zu sprechen, was die Grünen für die Bevölkerung tun können, erklärte Felipe. Sie geht davon aus, dass der Grüne Bürgermeisterkandidat bei den Innsbrucker Gemeinderatswahlen, Georg Willi, seinen Weg schon gehen werde.

Onay sieht sich als Opfer einer Intrige

Onay selbst hatte von einer Intrige des Grünen Klubs gesprochen. Der Grund dafür liegt laut Onay in der anstehenden Innsbrucker Gemeinderatswahl. Er hatte sich nämlich als einziges Klubmitglied für Georg Willi als Bürgermeisterkandidat ausgesprochen, alle übrigen Mandatare hätten die jetzige Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider präferiert. Willi war im Mai schließlich zum Spitzenkandidaten gewählt worden.